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„Ganz, ganz wenige Gefährder“ im Rhein-Kreis?

Grevenbroich. „Nach Angaben des Düsseldorfer Polizeipräsidenten Norbert Wesseler leben in Düsseldorf, im Rhein-Kreis und im Kreis Mettmann insgesamt 20 bis 30 so genannte Gefährder, denen die Behörden erhebliche (terroristische) Straftaten zutrauen.“ Diese Meldung der „Rheinischen Post“ sorgte verständlicherweise für Aufregung bei den Bürgern. Von Gerhard Müller

Polizeisprecherin Diane Drawe verwies auf Nachfrage des Erft-Kurier auf den Staatsschutz in Düsseldorf, der für diese Angelegenheiten zuständig sei. „Wir tauschen uns aber mit allen Behörden aus“, so die Sprecherin der hiesigen Polizei. Und weiter: „Wir tun alles, um die Sicherheit im Rhein-Kreis zu gewährleisten.“ Die Polizeibeamten seien „sensibilisiert und äußerst wachsam“.

Susanne Heusgen, Sprecherin des Düsseldorfer Polizei-Präsidenten, betonte ebenfalls auf Anfrage des Erft-Kurier, dass in ihrem Zuständigkeitsbereich 20 „Gefährder“ auf der Liste stünden. „Einige davon sitzen im Gefängnis“, so Heusgen weiter.

„Ganz, ganz wenige“ davon lebten im Rhein-Kreis. Sie könne man quasi mit weniger als mit einer Hand abzählen, versuchte Susanne Heusgen weiter zu beruhigen. Allerdings kann das sicherlich nur eine Momentaufnahme sein.

-gpm.

(Kurier-Verlag)