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Jugendtheater: Deutlich verstärkt in die neue Produktion
„no name“ schlägt Alarm: Das Lachen ist in Gefahr!

Jugendtheater: Deutlich verstärkt in die neue Produktion: „no name“ schlägt Alarm: Das Lachen ist in Gefahr!
Ein Selfie der stets gut gelaunten Theatergruppe. Es stammt aus dem vergangenen Herbst.
Südstadt. Quasi "runderneuert" geht die ambitionierte Jugendtheater-Gruppe "no name" aus der Südstadt ins neue Jahr: Nur zwei der Akteure gehören zum alten Stamm (seit 2011 und 2012). Die anderen acht sind quasi neu dabei, stehen mitten in ihrer neuen Produktion. Und auch die Spielleitung wurde erweitert: Zu Werner Alderath und Marius Panitz gesellte sich Sebastian Koll. Von Gerhard Müller

"Wir Spielleiter haben mit ihm tatkräftige Unterstützung bekommen, sowie mit Marie Kalvelage eine erfahrene Spielerin als Spielleitungsassistenz gewinnen können", freuen sich die beiden "Macher" der "noname"-Initiative ganz ausdrücklich.

Doch wie sieht es in dieser Produktion aus? "Zugegeben: Über das Ende sind wir uns selbst noch nicht ganz sicher. Doch eines steht fest, es wird wieder etwas lockerer, denn es geht um das Thema Lachen", lässt Marius Panitz schon mal hinter die Kulissen schauen.

Doch wie soll man ein solch komplexes Thema gebündelt in rund 60 Minuten auf die Bühne bringen? "Hierzu haben wir uns erneut eine kleine Welt erschaffen. Eine Welt, in der das Lachen verboten wurde und unter Strafe steht. ,Wie grausam', mag manch einer denken, doch mit Erschrecken müssen wir immer wieder feststellen, dass das Lachen auch in unserer Welt gefühlt weniger wird. Nein, nicht im Freundeskreis, aber fängt man an über die Dinge in der Welt nachzudenken, da haben wir doch wenig zu lachen", ergänzt Werner Alderath nachdenklich.

Die beiden versuchen, den gewohnt eigenen bunten Mix. Dabei wollen sie nicht eins zu eins die Ereignisse der Welt übertragen, sondern sie eher auf die gewohnt "no name"'sche Art in eine Gesamtinszenierung übersetzen. Herausgekommen ist dabei "HappyLabs", eine Versuchsanstalt, in der die Wirkung von Medikamenten getestet werden, bei der einem das Lachen vergehen soll.

Am 3. März soll Premiere in der GoT in der Südstadt sein und "anschließend machen wir uns auf: Düsseldorf, Mönchengladbach, Gangelt und noch viele weitere Ziele stehen in der kommenden Saison auf unserem Reiseplan. Und wer weiß? Vielleicht kommt auch dieses Jahr wieder ein neues Reiseziel hinzu", so die drei Spiel- und Reiseleiter des Ensembles gegenüber dem Erft-Kurier.

Gestern zeigte "no name" bereits eine Kurz-Szene aus dem neuen Stück im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Grevenbroich (Bericht hierzu folgt).

Gerhard Müller

(Kurier-Verlag)