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Bomben, Blindgänger auf Sportplatz vermutet

Orken. A. uf der Sportanlage „Zum Türling“ kann derzeit kein Spielbetrieb mehr stattfinden, teilt Ines Hammelstein als Sprecherin der Grevenbroicher Stadtverwaltung jetzt mit. Von Gerhard Müller

Im Rahmen der bevorstehenden Sanierungsarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz musste auch eine Luftbildauswertung (durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung) durchgeführt werden.

Dieses übliche Verfahren ist bei allen Baumaßnahmen durch den Bauträger zu veranlassen.

Auf Luftbildaufnahmen aus den Jahren 1939 bis 1945 ergeben sich Hinweise auf vermehrte Bombenabwürfe. Insbesondere existiert ein konkreter Verdacht auf Kampfmittel (beziehungsweise Bombenblindgänger).

Daher wurde seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) empfohlen, die zu überbauende Fläche auf Kampfmittel sowie hinsichtlich des konkreten Verdachtes hin genauer zu überprüfen.

Bürgermeister Klaus Krützen und Erster Beigeordneter Michael Heesch haben aufgrund dieser eindeutigen Verdachtspunkte eine sofortige Sperrung des gesamten Platzes veranlasst.

Die Schulen wurden informiert, dass der Schulsport dort nicht mehr stattfinden kann. Die Spielsaison im Bereich des Vereinssports ist beendet, so dass es hier zu keiner Beeinträchtigung im laufenden Spielbetrieb kommen wird.

„Wann mit den Sondierungsarbeiten begonnen wird, steht noch nicht fest. Das erforderliche Verfahren hierfür wird zeitnah eingeleitet“, so Ines Hammelstein als Sprecherin der Grevenbroicher Stadtverwaltung.

-ekG.

(Kurier-Verlag)