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Grevenbroich Magazin
Der "beste Grevenbroicher" steht seit zehn Jahren im A-Team

Grevenbroich. "Schnelles umschalten zwischen ,Offense‘ und ,Defense‘ sowie die Kombination aus Athletik, Technik, Taktik und Team Play ­– das reizt mich am Basketball", berichtet Bastian Becker. Doch das war nicht immer so. Erst im Alter von 15 Jahren entschied sich der  Rommerskirchener dazu den Ball nicht mehr mit dem Fuß zu dribbeln, sondern mit der Hand. Von Alina Gries

"Ich habe mich schon früh in der Jugend für die NBA interessiert", so der 27-Jährige, "dann habe ich den Sport einmal im Verein ausprobiert. Das hat mir dann gleich so gut gefallen, dass ich mich komplett für Basketball entschieden habe."

Nun spielt Bastian Becker bereits in der 13. Saison bei den "Elephants" in Grevenbroich und in der zehnten Saison in der ersten Mannschaft und hat somit den Sprung von der Jugendmannschaft in die erste Mannschaft geschafft. "Im letzten Jahr in der zweiten Liga hat der damalige Coach mich regelmäßig mit der ersten Mannschaft trainieren lassen", erinnert sich Becker, "in der nachfolgenden Saison wurde dann eine fast komplett neue Mannschaft für die erste Regionalliga zusammengestellt. Dort habe ich mich dem neuen Coach vorgestellt und er hat mich in den Kader berufen."

Dreimal die Woche trainiert der 27-Jährige mit der Trikotnummer zwölf auf dem Basketball-Feld. Dazu kommt ein Spiel am Wochenende und zwei Einheiten im Fitnessstudio pro Woche. "Während der Saison bleibt nicht viel Zeit, um noch neben dem Training Basketball zu spielen, aber in der ,Off Season‘ halte ich mich meistens ziemlich unkreativ mit Basketball fit und trainiere sogar regelmäßig bei der dritten Mannschaft der ,Elephants‘ mit", sagt Becker.

Ziele im Basketball hat der 27-Jährige auch immer wieder. "Da ich mehr von Spiel zu Spiel denke, möchte ich einfach jedes Spiel in dem ich mitspiele gewinnen, egal gegen welchen Gegner gespielt wird. Am Ende einer jeden Saison sieht man dann wozu es gereicht hat", grinst er. Seine Position sei dabei allerdings schwer zu beschreiben. "Ich bin bereits auf jeder Position von Aufbau  bis  Center zum Einsatz gekommen", meint der Rommerskirchener, "am häufigsten finde ich mich jedoch auf dem Flügel wieder und in dieser Saison auf der sogenannten Power Forward Position", beschreibt er.

Selbst Hartmut Oehmen beschreibt Bastian Becker als den "besten GVer". "Das ich in der zehnten Saison in der ersten Mannschaft spiele ist natürlich schon ein tolles Gefühl, aber auch ein wenig merkwürdig", gibt er an, "ich habe damals als Jugendspieler in der ersten Mannschaft angefangen und in dieser Rückrunde musste ich während eines Trainings bemerken, dass ich mittlerweile der Drittälteste im Kader bin, da ist mir kurz bewusst geworden wie lange zehn Jahre in so einem Mannschaftssport tatsächlich sind."