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Diskussion um ISEK nimmt weiter zu: Riskiert Disput echte Zukunfts-Chancen?

Diskussion um ISEK nimmt weiter zu: Riskiert Disput echte Zukunfts-Chancen?
Rolf Göckmann (ABG) bezieht Stellung.
Grevenbroich. Nicht erfreut sein, dürfte Bürgermeister Klaus Krützen über die Überlegungen von ABG-Chef Rolf Göckmann zu ISEK, Fußgängerzone und Bahnhofsviertel (siehe Seite 3). Sieht er doch in den Einwendungen gegen das Innenstadt-Gestaltungsprogramm die Gefahr, dass eine einmalige Möglichkeit, Grevenbroich fit für das Jahr 2030 zu machen, kaputt geredet und diskutiert wird (Erft-Kurier berichtete bereits). Von Gerhard Müller

In Krützens Augen überwiegen die Vorteile und Chancen. Harsche Kritik aus den Reihen der Politikern könnten – auch wenn sie aus den Reihen der Quasi-Opposition im Stadtrat kommen – auf Dauer nur dazuführen, dass sich die Zuschussgeber (das Land via die Bezirks-Regierung) irgendwann fragen würden, ob sie die richtige Kommune in erheblichem Umfang fördern.

Dennoch schließt sich die ABG den anderen Kritikern im Rat an. Göckmann geißelt im Gespräch mit dem Erft-Kurier das ISEK-Konzept, die CIMA, die Wirtschaftsförderung und, ja auch, den Bürgermeister persönlich.

-gpm.

(Kurier-Verlag)