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In Berlin fürs heimische Revier angetreten

In Berlin fürs heimische Revier angetreten
Harald Zillikens, Ansgar Heveling, Heike Troles, Hermann Gröhe und Dirk Brügge vertraten den Rhein-Kreis in Köln. FOTO: Fotos: CDU
Grevenbroich. Um Perspektiven für die deutschen Braunkohlereviere zu diskutieren, veranstaltete der „Gesprächskreis Braunkohle“ der CDU-Bundestagsfraktion vergangene Freitag die Konferenz „Aus den Revieren – Für die Reviere“. Von Gerhard Müller

Dem Gesprächskreis, der unter Anderem durch Bedburgs

Bundestagsabgeordneten Georg Kippels vertreten wird, gehören auch die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Rhein-Kreis, Hermann Gröhe und Ansgar Heveling, an.

Aus dem Rhein-Kreis waren neben den beiden Bundestagsabgeordneten auch Landtagsabgeordnete Heike Troles, Kreisdirektor Dirk Brügge und Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens vertreten. Die Politiker waren sich einig, dass „unsere Heimat Planungssicherheit und nachhaltige Entwicklungsperspektiven benötigt, ein Strukturabbruch für uns aber nicht infrage kommt.“

Deshalb werde man gemeinsam „entschlossen für die Interessen unserer Region“ eintreten. Allein im rheinischen Revier sichere die Braunkohle rund 10.000 Arbeitsplätze direkt sowie tausende weitere in nachgelagerten Wirtschaftszweigen. Zudem seien Energie intensive Industrien wie Chemie und Aluminium auf große Mengen Strom rund um die Uhr und zu wettbewerbsfähigen Preisen angewiesen. Mit den Abschaltplänen der Kraftwerke und den Genehmigungszeiträumen im Tagebau sei zudem ein schrittweiser Braunkohleausstieg fest vereinbart.

Für die Politiker aus dem Rhein-Kreis ist klar: „Wir brauchen eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung sowie einen verlässlichen Zeitrahmen für die Entwicklung neuer und nachhaltiger Beschäftigungsmöglichkeiten.“

„Die energieintensiven Unternehmen können bei falschen Weichenstellungen massiven Schaden nehmen, so dass uns ein weiterer Industriebereich zusätzlich weg bricht und keinerlei Beiträge zur Schaffung neuer Arbeitsplätze leisten kann. Ökonomische Vernunft ist deshalb mit dem Klimaschutz in einen angemessenen Ausgleich zu bringen“, betonte auch Kippels.

-ekG.

(Kurier-Verlag)