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Grevenbroich Magazin
In der Muckibude

In der Muckibude
FOTO: privat
Grevenbroich. So ein Bürgermeister hat jede Menge um die Ohren:Die Verwaltung mit vielen hundert Mitarbeitern muss auf Trab gehalten werden. Täglicher Kleinkram wechselt sich mit den großen Perspektiven
für die Stadt ab. Unternehmen, Verbände, Vereine und Organisationen fragen um Gesprächstermine nach. Die Presse will informiert werden. Und dann sind da ja auch
noch die Bürger, die "ihren" Bürgermeister in Anspruch nehmen wollen. Wegen des klappernden Kanaldeckels. Und wegen des 90. Geburtstag der Oma. Abends kommen die politischen Termine. Und am Wochenende folgen Basare, Neueröffnungen, Schützenparaden und so weiter. 
Von Gerhard Müller

Da bleibt nicht viel Zeit. Auch nicht in Sachen Sport. Doch Klaus Krützen hat seinen "Notausgang"
gefunden. Und dass der auch dringend notwendig ist, sagt ihm sein Rücken, wenn der mal nicht ausreichend trainiert wird. Dabei schwört der Pädagoge, der seit mehr als einem Jahr nun Rathaus-Chef ist, auf "EMS". "Damit kann bei relativ wenig Zeit möglichst viel Wirkung erzielen", ist er sich sicher. An den großen Hauptmuskeln (Beine, Bauch, Gesäß, oberer und unterer Rücken, Brust, Arme, Schultern) werden insgesamt acht Elektrodenpaare befestigt. 

Durch angenehm anregende Impulse werden diese und alle dazwischen oder tiefer liegenden Muskeln stimuliert und trainiert. Ein "personal coach" überwacht die Körperarbeit. Denn mit den "Stromstößen" ist es nicht getan: Der Bürgermeister muss sich trotz Allem Gewichte aufladen und die klassischen Bewegungsabläufe durchspielen. "Ich bin nach den 20, 30 Minuten so verschwitzt, dass ich duschen muss", strahlt Klaus Krützen nicht ohne Stolz. Und er strahlt auch wegen der Erfolge: "EMS hat mir seit November schon sehr geholfen."