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Krützen: Stadt will den Bau-Ruinen nun entschlossen den Kampf ansagen

Krützen: Stadt will den Bau-Ruinen nun entschlossen den Kampf ansagen
Klaus Krützen will trägen Bauherren Beine machen.
Wevelinghoven. Ein neues Gesetz gibt der Stadtverwaltung mehr Möglichkeiten an die Hand. Und Bürgermeister Klaus Krützen ist auch willens, diese auszunutzen. Es geht um die euphemistisch „Edel-Immobilien“ genannten Bau-Ruinen, die meist seit Jahren nicht nur nicht fertig werden, sondern verrotten, Schrott werden. Von Gerhard Müller

Der Bürgermeister nennt dabei als ein Beispiel einen Rohbau am „Böhnerfeld“ in Wevelinghoven, „der seit 20 Jahren Rohbau und inzwischen vollkommen zugewuchert ist“. Kein schöner Anblick und ein Ärgernis für die Nachbarschaft.

Bis jetzt habe die Stadt wenig tun können, nunmehr stünden ihr Zwangsmaßnahmen zur Verfügung, die sie nach neuer Gesetztgebung verhängen könne.

In Zeiten, in denen Wohnraum so knapp ist wie momentan, schmerzen natürlich alle baufähigen Grundstücke die nicht genutzt werden. Stadtweit habe man einige Objekte im Auge, so der Bürgermeister.

-gpm.

(Kurier-Verlag)