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Pro O wütend über Ratsantrag Verkehrsbelastung in Kapellen führt zu Diskussionen

Pro O wütend über Ratsantrag Verkehrsbelastung in Kapellen führt zu Diskussionen
Leo Krüll am Halteverbotschild, das so viel Ärger macht. FOTO: Foto: Hanna Loll
Kapellen. Im Kampf um eine verringerte Verkehrsbelastung in Kapellen und Wevelinghoven konnten die Bürgerinitiativen „Pro Ortsumfahrung Kapellen – Wevelinghoven“ (Pro O) und „Rettet die Erftaue“, die sich zu diesem Zweck zusammengeschlossen hatten, jetzt aufatmen: Ratsherr Dieter Dorok (Grüne) hatte den Vorschlag in den Rat eingebracht, das Halteverbotsschild auf der Talstraße zu versetzen und die Verengung der Straße durch parkende Autos so zu verhindern – der Vorschlag wurde abgelehnt. Diese Entscheidung begrüßt Leo Krüll, Sprecher von „Pro O“. Die Initiative ist wütend: „Dieter Dorok ist selbst Mitglied von ,Rettet die Erftaue’ – mit seinem Vorschlag hätte er mehr Platz für die Autofahrer und somit mehr Raser erreicht – genau das Gegenteil von dem, was wir gemeinsam erreichen wollen“, ärgert sich Krüll. „Der Vorwurf, die CDU wolle die Belastung absichtlich hoch halten, um Argumente für die Umgehungsstraße in der Hand zu haben, finden wir vollkommen unangemessen!“ Der Vorschlag wurde abgelehnt, der Kampf um Tempo 30 geht weiter. Von Hanna Loll

Loll

(Kurier-Verlag)