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Jugendrat trägt im Ausschuss vor: Apfelwiese oder Bend?
Standort für Jugendpark gesucht, wo klackende Boards nicht stören

Jugendrat trägt im Ausschuss vor: Apfelwiese oder Bend?: Standort für Jugendpark gesucht, wo klackende Boards nicht stören
Calisthenics ist eine angesagte, im Freien ausübbare Sportart, die auch nach GV kommen soll.
Grevenbroich. Wo findet sich in der Stadt ein Platz, an dem sich Jugendliche und junge Erwachsene treffen können? Gemeinsam Sport machen können? Dieser Frage müssen morgen die Mitglieder des Jugendhilfe-Ausschusses nachgehen, die zugleich auch einen neuen Standort für die Skater-Anlage finden müssen. Die muss nämlich vom momentanen Standort weichen. Weil sie zu laut sind ... Von Gerhard Müller

Der Plan von einer Calisthenics-Anlage, an der sich junge Menschen treffen können, um gemeinsam und unabhängig dem körperbewussten Sport nachzugehen, steht schon lange im Raum. Er wurde vor geraumer Zeit von der Jungen Union aufgebracht, ist aber inzwischen auch vom Jugendrat und vom Team der "Alten Feuerwache" aufgegriffen worden. Und er steht morgen als "Jugendpark" wieder auf der Tagesordnung der Jugendpolitiker.

Unklar ist dabei weniger, dass ein solcher Park entstehen soll. Vielmehr geht es um das Wo. Erster Beigeordneter Michael Heesch spricht ganz offen von "Emissionen", die am aktuellen Standort der Skater-Anlage zu Problemen führen, weshalb nun auch die Verlegung vorangetrieben wird.

Das Aufschlagen der Boards, das Klappern und Knirschen sei für die Anwohner eine echte Lärmbelästigung heißt es nicht ohne Grund.

Doch wohin damit? Zwei Vorschläge sind wohl schon raus: Auf der Rasenfläche hinter der Schloss-Terrasse werden "Nutzungskonflikte" zwischen den Jugendlichen und den Nutzern der Terrasse befürchtet. Der Platz an der alten Brücke Ostwall/Ecke Bergheimer Straße reicht mit seinen 200 Quadratmetern nicht aus.

Diskutiert werden derzeit noch die Apfelwiese im Landes-Garten-Schau-Gelände (schon Vorschlag im Rahmen der ursprünglichen JU-Initiative) und der Ascheplatz im Bend. Michael Heesch: "Eine

Arbeitsgruppe des Jugendrates hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und erste konzeptionelle Gedanken hierzu entwickelt."

Und die sollen morgen den Jugendpolitikern vorgestellt werden. Damit diese entscheiden können, wo sich Jugendliche treffen und auch ein wenig (Sport)-Lärm machen dürfen.

-gpm.

(Kurier-Verlag)