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Umleitung und „Hydro“

Barrenstein. Genau 377 Unterschriften gegen die Umleitungspläne der Stadt konnten am Donnerstag vor der Ratssitzung (im kleinen Kreis) an Bürgermeister Klaus Krützen übergeben werden. Und Beschwerdeführer Leo Oehmen machte dabei Bereitschaft aus, über besagtes Konzept noch mal nachzudenken. Von Gerhard Müller

Er hat sich die Straßen genau angeschaut: „Die Stadt will während der Bauphase die L 69 bis zum Kreisverkehr zur Einbahnstraße erklären. Weil sie zu schmal ist, heißt es. Wenn man sich aber das Stück Straße zwischen ,Gut Norbisrath’ und der Einmündung in die L 361 anschaut, stellt man fest, dass das genauso schmal ist.“ Warum also, fragt er, soll da Begegnungsverkehr möglich sein und auf der L 69 nicht?

Seine Lösung: Die Lkw auf der L 69 zum Langsamfahren zwingen und auf die Einbahnstraßenregelung verzichten.

Übrigens: „Hydro“-Sprecher Steffen macht deutlich, dass derzeit noch kein Mehr-Verkehr durch die neue Produktionslinie vorhanden sei. Der Verkehr würde erst langsam ansteigen und insgesamt nur um fünf Prozent zunehmen.

-gpm.

(Kurier-Verlag)