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Wichtiger als die Fußballregeln sind die für ein faires Zusammenleben!

Wichtiger als die Fußballregeln sind die für ein faires Zusammenleben!
Das „Präsidium“ der Auslosung für die „Plus- X-Award-Bambini-WM 2018“ (von links): Ursula Wolf-Reisdorf fürs GWG, Volker Grosche und Tanja Schynke für die „Volksbank Erft“, Murat Arslan für „Silverline“, Heinrich Strerath für den FC Süd, verdeckt daneben Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Donat Brandt vom „Plus X Award“ sowie Gerhard Müller für den Erft-Kurier.
Grevenbroich. Am 17. Juni startet die „Plus- X-Award-Bambini-WM 2018“ pünktlich um 10 Uhr mit dem „Einmarsch der Nationen“. Am vergangenen Mittwoch fand nun die Auslosung statt, welches Team in welchen Farben auflaufen darf, in welche Gruppe des offiziellen WM-Tableau es gelost wurde. Von Gerhard Müller

Der Kreis-Sitzungssaal auf der „Schanze“ war gut besucht: Große und kleine Vertreter der teilnehmenden Vereine sowie viele Sponsoren waren gekommen, um zu erfahren, in welche „Gemeinschaften“ sie gelost werden würden.

Aras Kian Günes und Davut Yamac vom 1. FC Süd – er richtet mit Unterstützung des Tus Grevenbroich und der Spielvereinigung aus Gustorf und Gindorf die „Plus- X-Award-Bambini-WM 2018“ aus – fungierten dabei als „Glücks-Kids“. Sie zogen zweimal 32 Lose und führten dabei die Entscheidungen herbei.

Zunächst hatte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke als Haus- und Schirmherr die Gäste begrüßt. Er erinnerte an die beiden Vorläuferveranstaltungen vor zwei beziehungsweise vor vier Jahren und an das Bild der dreihundert und mehr jungen Kicker auf dem Rasen der Sportanlage Süd, für die der Anmarsch unter dem Beifall der zahllosen Besucher zu einem ganz besonderen Erlebnis wurde.

Anschließend sprach Namens-Sponsor Donat Brandt, zugleich Erfinder und „Vater“ des „Plus X Award“. Er unterstrich, wie wichtig die Arbeit der Trainer und Vereine sei, gehe es dabei doch um so viel mehr als um die reinen Fußballregeln. Es seien die Werte, die die Gesellschaft auch für das Zusammenleben brauche: Das Miteinander. Die Fairness. Die Verantwortung. Der Ehrgeiz ... und noch so vieles mehr.

Wie gut diese „Wertevermittlung“ in unseren Bambini-Clubs funktioniert, beweist sehr nachdrücklich das Regelwerk für die „Plus- X-Award-Bambini-WM 2018“: Die kleinen Kicker spielen nämlich ohne Schiedsrichter mit einer effektiven Spielzeit von zehn Minuten.

Alle Regelfragen werden von den Kids untereinander geklärt; nur im Notfall greifen die beiden Trainer ein und einigen sich. „Dieses Verfahren funktioniert bei Bambini-Mannschaften immer“, weiß Heinrich Strerath vom 1. FC Süd, bei dem die Fäden des Ausrichters zusammenlaufen.

Dass das stimmt, haben die beiden Vorläuferveranstaltungen bewiesen. Und deshalb ist sich Strerath sicher, auch diesmal wieder den Zeitplan einhalten zu können: Das Finale soll laut dem Zeitplan um 15.30 Uhr angepfiffen werden.

Übrigens: Die „große“ deutsche Nationalmannschaft spielt am 17. Juni ab 17 Uhr. Das sollte passen!

-gpm.

(Kurier-Verlag)