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„Scorpions“: Sportlicher Besuch aus Ungarn lässt weltmeisterliches Feeling aufkommen

„Scorpions“: Sportlicher Besuch aus Ungarn lässt weltmeisterliches Feeling aufkommen
Beide Seiten sind sich einig: Einem Wiedersehen im nächsten Jahr sind beide sehr offen. FOTO: Foto: Martin Meyer
Jüchen. „Szeretettel üdvözöljük“, mit diesen Worten konnte Schulleiterin Monika Thouet am ersten Tag nach den Osterferien 22 Gastschüler aus Budapest im Alter zwischen elf bis 15 Jahren am Gymnasium Jüchen willkommen heißen. Die jungen Basketballer hatten durch die vor kurzem vereinbarte Kooperation mit den „Scorpions“ Jüchen die Möglichkeit bekommen, neben einem Basketball-Camp in Jüchen zusätzlich auch einmal Unterricht in deutschen Klassenzimmern hautnah mitzuerleben. Nach der Begrüßung nahmen die Kinder am Unterricht der Jahrgangsstufen sechs bis neun teil und konnten so ersten Kontakt zu den Gymnasiasten aufnehmen. Nach einer kurzen Mittagspause wurde dieser Kontakt dann intensiviert bei einem Willkommensturnier, für das sich neben den Gästen 30 Schüler des Gymnasiums freiwillig angemeldet hatten. Auf drei Feldern mussten dann sieben gemischte Teams aus Jüchener als auch Budapester Kindern im Fuß-, Hand- als auch Endzonenball, eine Mischform aus körperlosem Football und Parteiball, gegeneinander antreten. Um die Verbundenheit untereinander zu forcieren, bekamen die einzelnen Teams Namen, die sich aus den Vor- und Nachnamen der beiden Startelfs des WM-Finales von 1954 zusammensetzten. So spielten beispielsweise die Mannschaften Mihaly Kohlmeyer und Karl Boszik in einer Gruppe, welches sich im Spiel um Platz fünf der Mannschaft Sandor Rahn deutlich mit 0:3 geschlagen geben musste. In der Besetzung Akos Ghyczy, Bertalan Sirak, Kristof Balazs Jo, Tim Zanders, Jan Lukas Duda, Amelie Roos, Manja Reinke und Charlotte Kaluza setzte sich im Finale das Team Gyula Turek durch, dass die Mannschaft Fritz Puskas knapp mit 2:1 bezwang. Neben den überzeugenden sportlichen Leistungen konnte aber auch das engagierte Zusammenwirken beider Kooperationspartner dafür sorgen, dass auch die musikalische als auch kulinarische Versorgung nicht zu kurz kam. Von Alina Gries
(Kurier-Verlag)