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Verdächtiger nach Einbruch in Rathaus ermittelt
DNA-Spuren führen bis nach Aschaffenburg

Jüchen/ Grevenbroich. Nach vorheriger Berichterstattung über einen Einbruch in das Verwaltungsgebäude, bei dem zwischen dem 7. Juli  und 11. Juli 2016 bis dato Unbekannte durch eine zuvor eingeschlagene Scheibe eingestiegen waren gibt es nun neue Erkenntnisse.

Ein gewaltsam geöffneter Büroschrank zeugte  von der Anwesenheit der Einbrecher. Die Polizei sicherte seinerzeit Spuren am Tatort. Umfangreiche Ermittlungen des zuständigen Kommissariats 14 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss führten nun auf die Fährte eines tatverdächtigen Paares (22 und 34 Jahre alt) aus Jüchen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten Schlüssel sicher, die aus dem Einbruch in das Rathaus stammten.

Darüber hinaus kommt das Paar noch für weitere Taten in Betracht. Unter anderem stellten die Fahnder Diebesgut sicher, welches aus einem Wohnungseinbruch in Mönchengladbach-Giesenkirchen vor etwa einem Jahr stammte.

Des Weiteren stellten die Ermittler drei Fahrräder sicher, die im Februar und Mai 2017 im Raum Jüchen und Grevenbroich gestohlen worden waren sowie ein Handy, welches aus einem Auto in Jüchen entwendet wurde.

Geprüft wird zudem, ob das Paar für den Diebstahl eines Opel Mokka im Dezember 2015 in Hilden in Betracht kommt. Dort hatten bis dato Unbekannte aus dem Spind eines Spaßbades die Originalwagenschlüssel entwendet. Die ausgebrannte Geländelimousine wurde im März 2016 südlich von Aschaffenburg (Bayern) aufgefunden und sichergestellt. Dabei konnte seinerzeit eine DNA-Spur gesichert werden. Ein DNA-Abgleich mit der Datenbank des LKA NRW ergab nun eine Übereinstimmung mit dem bereits polizeibekannten 34-jährigen Mann aus Jüchen. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats sind noch nicht abgeschlossen und dauern weiterhin an.