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Verkauft: Robert-Bosch-Straße bis Ende 2018 fertig zugebaut
Gerresheim-Busse fahren bald ab dem Gewerbepark los

Verkauft: Robert-Bosch-Straße bis Ende 2018 fertig zugebaut: Gerresheim-Busse fahren bald ab dem Gewerbepark los
Bürgermeister Harald Zillikens ist erfreut über den Zuwachs der Unternehmen unter Wirtschaftsförderin Annika Schmitz, die die Gemeinde allerdings bereits im Juli verlassen wird. Tim Scholtes und Marco Pelzer (rechts) fühlen sich wohl im neuen Gebäude. FOTO: Foto: Alina Gries
Jüchen. "Im vergangenen Jahr wurde der letzte Kaufvertrag mit Gerresheim beurkundet", bestätigt Wirtschaftsförderin Annika Schmitz. Damit sind 43.000 Quadratmeter Fläche im Gewerbegebiet an der Robert-Bosch-Straße verkauft und werden bis voraussichtlich Ende nächsten Jahres bebaut sein. Von Alina Gries

Das Gewerbegebiet füllt sich sichtbar langsam. Mit der Tischlerei "Holzvisionen" hat sich ein weiteres Unternehmen in der Gemeinde angesiedelt. "Wir haben uns 2004 in Grefrath gegründet und beschäftigen uns hauptsächlich mit dem Innenausbau wie Schränken, Tischen oder Empfangstheken", sagt Tischlermeister und Holztechniker Tim Scholtes.

Dabei liegen vor allem die individuellen Wünsche der Kunden im Fokus. Der Umzug des Unternehmens nach Jüchen sei hauptsächlich auf die Nähe zur Autobahn und die Möglichkeit einer Vergrößerung zurückzuführen. So habe sich die Betriebsgröße mehr als verdoppelt. Zwölf Unternehmen, darunter BMW Kohl, das Kraftverkehrszentrum Gerresheim und ein Schweizer Kaffeevollautomatenhersteller, werden schon bald das Gewerbegebiet schmücken.

"Wir mussten viele weitere Interessierte für die Robert-Bosch-Straße vertrösten", sagt Schmitz, "wir haben zwar noch eine Fläche von 7.000 Quadratmetern im Regiopark frei, die meisten Anfragen sind aber für kleinere Flächen zwischen 1.500 und 2.000 Quadratmetern." Deshalb sei auch die Überlegung, die Robert-Bosch-Straße noch zu erweitern. "Im Gewerbegebiet entsteht ein komplett neuer Betrieb", erzählt ein Mitarbeiter des Kraftverkehrszentrums Gerresheim. Auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern wird dann ein Betriebshof mit Unterstellplätzen für die Busse, die Verwaltung und eine Werkstatt entstehen. Es wird aber keine großen Umstellungen geben", versichert der Mitarbeiter, "und auch die Linien ändern sich nicht." Auf der alten Fläche würden dann Einfamilienhäuser entstehen.

Alina Gries

(Kurier-Verlag)