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Abrissarbeiten sollen Verkehrslage künftig sichern
Wie dies genau erfolgt, wird im nächsten Jahr entschieden

Abrissarbeiten sollen Verkehrslage künftig sichern: Wie dies genau erfolgt, wird im nächsten Jahr entschieden
Kahl siehts aus neben dem „Oehmen Hof“ – bald ist dort vielleicht schon ein Kreisel oder eine Ampelanlage. FOTO: Foto: -agr.
Gierath. "Das Grundmotiv im Rat zu beantragen, das Grundstück an der Jüchener Straße zu kaufen, war die einmalige Chance, die nicht ganz ungefährliche Verkehrssituation an der Kreuzung zu bewältigen", erklärt Norbert Esser, Fraktionsvorsitzender der CDU, "jetzt werden wir anfangen Kosten für die Haushaltsberatung zu erstellen und die Behörden mit einbeziehen." Von Alina Gries

Während in Hochneukirch "Am Regiopark" Politiker und Anwohner unwissend darüber sind, was nach dem Abriss des alten Supermarktes an Ort und Stelle gebaut wird, gibt es für den Abriss in Gierath wenigstens etwas mehr Klarheit. Es wurde gemunkelt und spekuliert. Warum wird das Gebäude neben dem "Oehmen Hof" an der Jüchener Straße plötzlich abgerissen? "Der Kreuzungsbereich soll neu geplant werden", verrät Sebastian Heckhausen, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes, der Redaktion des Top-Kurier. So habe die CDU schon seit längerem den Antrag gestellt die Kreuzung zu erweitern.

"Die Gemeinde hatte den Hof gekauft, es gab aber keinen Zulauf um diesen zu halten", so Heckhausen. Das Gebäude war schlicht und weg zu teuer. Nun könne die CDU ihren Plan einer Neugestaltung der Kreuzung in die Tat umsetzen. "Wir beantragen im Oktober oder November, bei der Haushaltsberatung bei der alle Ortsverbände ihre Projekte vorstellen können, das Geld für das Projekt ,Kreuzung Jüchener Straße' einzusetzen", so Heckhausen. Bis dahin würde der Platz erst einmal so bleiben.

"Die Fläche wurde befestigt, damit das Ganze nicht so wild aussieht", meint Esser, "und das bleibt dann so lange bis eine gescheite Planung auf den Tisch kommt." So nehme er an, dass im nächsten Jahr die Planungen konkreter werden könnten.

Wie diese Optimierung aussehe, stünde jedoch noch nicht fest. "Rechts und links gibt es quasi keinen Bürgersteig", weiß Esser, "der müsste auf mindestens einen Meter erweitert werden."

Ob zur Verkehrsregelung eine Ampelanlage oder gar ein Kreisel errichtet werden könnten würde sich dann 2018 zeigen. "Ich habe die genaue Abmessung eines Kreisels zwar nicht im Kopf, aber ich glaube das klappt vielleicht nicht", lacht Esser.

Alina Gries

(Kurier-Verlag)