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Nur noch ein paar Sperrungen an der B59
"Wir liegen gut in der Zeit"

Nur noch ein paar Sperrungen an der B59: "Wir liegen gut in der Zeit"
Klaus Dahmen von „Straßen.NRW“ verweist auf die Baufläche an der Kölner Straße/Markt , die Anwohner der Pastor-Harbeck-Straße und Sparkassen-Kunden nutzen dürfen. FOTO: Fotos (2): A. Gries
Jüchen. "Die Phase läuft nach Plan", gibt Klaus Dahmen von "Straßen NRW" an, "die jetzige Bauphase läuft noch bis Ende August." Im Zuge der Sanierungsmaßnahme für die B59 gilt der vierte von insgesamt zehn Bauabschnitten, der sich bis zum Marktplatz erstreckt, als der Abschnitt mit den meisten Hausanschlüssen. Von Alina Gries

"Bisher sind die Anwohner zufrieden", fasst Mareike Pazulla von der "Straßen NRW"-Bauaufsicht die Rückmeldungen der Bürger zusammen, "teilweise versorgen sie die Bauarbeiter auch mit Grillwürsten und Kaffee. Nur die Anlieger der Schleichwege haben sich in den Sprechstunden über den vermehrten Verkehr und das zu schnelle Fahren beschwert." Das sei Dahmen zufolge zu Beginn auch extrem gewesen. "Bei dem nächsten Bauabschnitt wird sich die Situation für die Anwohner aber entspannen", ist sich Pazulla sicher. Denn Anfang September soll schon der nächste Bauabschnitt beginnen. Dann wird für etwa anderthalb Wochen die andere Hälfte des Kreisverkehrs am Marktplatz bis zur Ecke der Stadionstraße gesperrt sein. Die Ampelanlage würde dann an die Bäckerei "Mattheisen" und Odenkirchener Straße versetzt werden. Für die etwa 200 Meter lange Strecke müssten aber keine Hausanschlüsse erneuert werden. "Danach folgt der Bauabschnitt von der Ecke der Stadionstraße bis zur Ampelanlage an der Einmündung ,In den Weiden'", erklärt Dahmen weiter. Dieser Bauabschnitt wird für etwa drei bis vier Wochen gesperrt werden. Im Zuge dessen soll für Anwohner der Pastor-Harbeck-Straße sowie für die Kunden der Sparkasse die Möglichkeit geboten werden die Baulücke an der Kölner Straße/Markt als Durchfahrt oder Parkplatz zu nutzen. "Eine Umfahrung über den Fußgängerbereich am Marktplatz, vorbei am Seniorenheim wird nicht möglich sein", betont Pazulla. Danach folgen noch fünf weitere Bauabschnitte: Von der Ecke "In den Weiden" bis zum Supermarkt "Lidl" für circa sechs Wochen, von dort aus dann bis zur Ecke Kölner Straße, dann weiter bis zur Tankstelle "SB", schließlich bis zum ersten Kreisverkehr an der Straße "In der Aue". Der letzte Bauabschnitt wird zwischen diesem und dem Kreisverkehr an der Robert-Bosch-Straße eingeteilt werden. "Der Bauabschnitt von "Lidl" bis zur Ecke Kölner Straße wird spannend", meint Dahmen, ",Lidl' und der Drogeriemarkt bekommen eine zusätzliche Zufahrt, sodass die Geschäfte von einer Seite ständig erreichbar sind." Inwieweit eine vorzeitige Beendigung der Baustelle möglich sei, dazu wollten sich beide nicht äußern.

"Wir liegen gut in der Zeit, mehr können wir nicht sagen", meint Dahmen und Kollegin Pazulla ergänzt: "Auf der Odenkirchener Straße haben wir zum Beispiel den Rest einer alten Betonfahrbahn gefunden." Später fügt sie noch hinzu: "Für die Kanäle und Hausanschlüsse wird tief gegraben, sodass wir teilweise auf Leitungen stoßen bei denen erst geprüft werden muss, ob sie überhaupt tot sind." Auf mögliche Blindgänger, wie jüngst bei Bauarbeiten in Grevenbroich, würde man hier aber mit Sicherheit nicht stoßen. "Wir bauen auf einem Straßenbestand. Bei einem Neuzugang wäre das etwas anderes", sagt Dahmen.

Alina Gries

(Kurier-Verlag)