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Auf das Ergebnis können alle Rommerskirchener stolz sein

Auf das Ergebnis können alle Rommerskirchener stolz sein
Organisatoren und Ideegeber der Aktion „Echte Helden kämpfen mit Stäbchen“ können in der Tat stolz auf die Spendensumme sein. FOTO: Foto: Gulentz
Rommerskirchen. Mitte Juni wurde im Rahmen der Aktion „Echte Helden kämpfen mit Stäbchen“ eine Typisierungsaktion mit Straßenfest, sowie ein Benefizkonzert im Rommerskirchen veranstaltet. Hierbei wurden Erlöse in Höhe von insgesamt 24.500 Euro für Spenden an die DKMS, die „Elterninitiative Kinderkrebsklinik“ der Universitätsklinik Düsseldorf und die „Initiative Schmetterling“ erwirtschaftet. Von Gerhard Müller

Durch die Typisierungsaktion konnten 524 neue Stammzellenspender gewonnen werden.

Mit einem Scheck über 19.500 Euro unterstützt die Aktion „Echte Helden kämpfen mit Stäbchen“ die DKMS (Deutsche Knochenmark-Spenderdatei), um die Typisierung von Stammzellenspendern zu finanzieren. Die Kosten für eine Typisierung belaufen sich auf ca. 40 Euro. Somit können die Typisierungen von 524 im Rahmen der Aktion neu registrierten Stammzellenspender fast vollständig kostendeckend durchgeführt werden.

Die „Elterninitiative Kinderkrebsklinik“ unterstützt die Kinderkrebsklinik der Universitätsklinik Düsseldorf durch Verbesserung und Ausbau der Infrastruktur, Anschaffung von medizinischen Geräten und der Durchführung von Aktionen innerhalb und außerhalb der Klinik und wurde mit einem Scheck in Höhe von 2.500 Euro gefördert.

Der Verein „Initiative Schmetterling“ aus Neuss begleitet Familien mit schwer erkrankten und schwerbehinderten Kindern und leistet Unterstützung bei der Bewältigung der damit verbundenen Schwierigkeiten. Des Weiteren erhalten Familien und Angehörige durch eine Trauerbegleitung Hilfestellung zum Weiterleben nach dem Verlust eines Kindes. „Wir freuen uns diese Initiative ebenfalls mit einem Scheck über 2.500 Euro helfen zu können“, so Thomas Gulentz im Auftrag der Organisatoren. Und weiter: „Neben den Geldspenden freuen wir uns darüber, dass wir mit der großen Menge an übrig gebliebenen Lebensmitteln den Hilfebedürftigen in der Bahnhofsmission Düsseldorf und der Notschlafstelle Harkortstraße in Düsseldorf mit acht Gastrobehältern voller Kuchen und Wraps eine außergewöhnliche Mahlzeit bereiten konnten.

Wir möchten uns hiermit von ganzem Herzen bei allen Spendern, Unterstützern und Helfern bedanken, die diese Spendensumme und die damit verbundene Förderung von Hilfsorganisationen überhaupt erst möglich gemacht haben!“

(Kurier-Verlag)