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Polizei warnt vor verdächtigen Anrufen
Telefonbetrüger geben sich als "Polizeibeamte" oder "Enkel" aus

Rommerskirchen. Es hat sich offenbar herumgesprochen - hinter Geldforderungen am Telefon stecken oft betrügerische Absichten. Mal ist es der sogenannte "Enkeltrick", mal meldet sich am anderen Ende der Leitung ein angeblicher Polizeibeamter. Zumeist ältere Menschen erhalten Anrufe von Unbekannten, die nur ein Ziel haben: Sie um ihr Hab und Gut zu bringen!

Am Donnerstag (25.10.) erhielten gleich mehrere Senioren in Rommerskirchen Anrufe von angeblichen Verwandten oder Polizeibeamten. Beim "Enkeltrick" gab sich der Verdächtige als Neffe aus, gab vor, sich in einer finanziellen Notlage zu befinden und dringend Bargeld zu benötigen. Ein vermeintlicher Polizeibeamter behauptete am Telefon, von der Kripo zu sein. Als der ominöse Anrufer sich nach den Besitzverhältnissen des älteren Herrn erkundigte, wurde der Senior misstrauisch.

In insgesamt vier angezeigten Fällen beendeten die Angerufenen die Telefonate, als sie den Betrugsversuch bemerkten, so dass die Täter mit ihrem Vorhaben scheiterten. Die Polizei wurde verständigt.

Obwohl die Täter immer öfter auf aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger treffen, verzeichnet die Polizei weiterhin Betrugsversuche dieser Art. Deshalb ist es wichtig, auch zukünftig misstrauisch zu sein, wenn Unbekannte am Telefon um Geld bitten oder Auskunft über Besitzverhältnisse erbeten. Den Trickbetrügern kann nur wirksam begegnet werden, wenn potentielle Opfer ihre "Maschen" kennen und wissen, wie sie sich im Fall eines solchen Anrufes verhalten sollen. Es ist entscheidend, nicht auf die Forderungen einzugehen und unmittelbar im Anschluss an das Gespräch die Polizei zu verständigen.