| 13.43 Uhr

Vakemer Wiedersehen

Vakemer Wiedersehen
Große Mehr-Jahrgangs-Klassentreffen in Vanikum: Da gab es jede Menge zu erzählen, sich zu erinnern und zu lachen.
Vanikum. „Ein echter Vanikumer, sein Vakem nicht vergisst“ … so heißt es im Vanikumer Lied – Text und Melodie vom ehemaligen Lehrer Albert Jost. Und so ist es auch bei den Schultreffen, die in regelmäßigen Abständen von Wilhelmine Kehr (geb. Abts), Maria Büschges (geb. Rilli) und Stefan Düren organisiert werden. Von Gerhard Müller

Jetzt war es nach zwei Jahren wieder soweit: Rund 45 „Vakemer Mädche und Boschte“ der Einschulungsjahre von 1953 bis 1961 kamen zum Klassentreffen in die Schützenhalle; in diesem Gebäude befand sich damals nämlich die örtliche Grund- und Hauptschule.

In der Begrüßungsrede von Stefan Düren gedachte er den Mitschülern, die in den vergangenen zwei Jahren verstorben waren.

Er berichtete auch über einige Zustände und Begebenheiten in Vakem aus den 50er und 60er Jahren. So hatte der Ort damals zum Beispiel einige Einkaufsmöglichkeiten – Lebensmittelläden, Bäckereien, einen Metzger und vor allem drei Gasthäuser.

Letztere sorgten früher für Aufregung und heute beim Zuhören für Heiterkeit. Gab es doch damals dort ab und zu mal Schlägereien.

Zur großen Überraschung waren viele Teilnehmer aus entfernten Gebieten Deutschlands zum Klassentreffen angereist.

Aber den weitesten Weg hatte ein Mitschüler, der vor elf Jahren nach Gran Canaria ausgewandert war.

Viele der Teilnehmer freuen sich nun, wenn es in zwei Jahren wieder heißt: „Kutt noh Vakem zum Klassentreffen.“

(Kurier-Verlag)