Kux geht mit Kurzfilm „PIT“ auf internationale Filmfestival-Tournee: Ganoven-Film bald vielleicht sogar auf der Kino-Leinwand oder im Fernsehen?

Kux geht mit Kurzfilm „PIT“ auf internationale Filmfestival-Tournee : Ganoven-Film bald vielleicht sogar auf der Kino-Leinwand oder im Fernsehen?

Um nicht von seiner Frau verlassen zu werden, muss Ganove J aus der Gangster-Szene aussteigen, bevor sein Kind auf die Welt kommt. Doch dann wird seine Frau am Stichtag entführt. Wird J es schaffen, seine offenen Rechnungen im Ganoven-Milieu zu begleichen und seine Frau zu retten, bevor das Kind auf die Welt kommt? „PIT“ – ein 40-minütiger Kurzfilm, der eingeschlagen ist. Sowohl beim Crowdfunding als auch sicherlich bald bei vielen internationalen Filmfestivals. Denn abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, ist der Film schon in den letzten Zügen und fast fertig – fehlen nur noch ein paar visuelle Effekte und Musikschnitte. Und wer weiß, vielleicht landet der Film dann bald auch auf der Kino-Leinwand oder bei einem Serienpiloten.

Kapellen. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen, verrückter Momente und Anspannungen geht zu Ende. Dabei geht es für Kameramann Tilo Kux jetzt erst richtig los. „Um mit einem Kurzfilm wirklich Erfolg zu haben, muss man zunächst alle wichtigen internationalen Filmfestspiele abklappern“, erklärt der Kapellener das Prozedere in der Filmindustrie, „der Film wird dann gezielt bedeutenden Personen aus der Branche vorgestellt. Das ist dann wie bei einer Bewerbung.“ Gefällt den Leuten, was sie sehen, bedeutet das für Kux und Co einen Schritt weiterzugehen. Denn danach wollen sie schauen, wie der Film platziert wird. Ob er es ins Kino schafft oder ein Serien-Pilot wird. „Alles ist eigentlich möglich. Es bleibt spannend“, so Tilo Kux für den „PIT“ eines seiner ersten großen Projekte ist. Wann das Team die große Reise antritt und zu welchem Filmfestival es als Erstes geht, will der 29-Jährige noch nicht verraten.

„Wir werden auf jeden Fall ein halbes Dutzend an Filmfestivals mitnehmen“, ist er überzeugt, „das wird sicher ein Jahr dauern.“ Dabei hoffe die Truppe um einige Filmstudenten und Freiberuflern aus ganz Nordrhein-Westfalen auf viele Preise. „Im Idealfall gewinnen wir mit dem Film auch auf einem der Film-Festivals“, lächelt Tilo Kux. Dann ist es noch einfacher den Film zu bewerben. „Ich persönlich habe super viel gelernt, über die gesamte Produktion hinweg – es war einfach eine großartige Erfahrung“, so Kux.

Doch nicht nur mit „PIT“ schreibt Tilo Kux gerade Erfolge. Anfang September dreht er für einen der größten Deutschen Autobauer einen „Car Commercial“, eine Auto-Werbung. Der Kapellener zeigt sich dabei dankbar über so viel Vertrauen, das ihm mit dieser Anfrage entgegengebracht wurde. „Mein Ziel ist es, mich auf mittelfristige Sicht in der Werbefilm-Branche als Regisseur zu etablieren. Insgeheim träume ich aber davon, eines Tages zum Kinofilm zu wechseln und mit Ideen und Gefühlen unsere Gesellschaft im Stillen wieder mehr zusammenzuführen.“

Alina Gries