Krützen: Grevenbroich neues Selbstbewusstein einhauchen

Man habe sich „die nötige Zeit gelassen“ für den „sehr schwierigen Prozess“, einen Bürgermeister-Kandidaten zu finden. SPD-Partei-Chef Daniel Rinkert und -Fraktions-Chef Horst Gerbrandt lassen durchklingen, dass es wohl nicht ganz so einfach war, den Herausforderer für Ursula Kwasny zu finden. So eine Kandidatur sei eben „ein Einschnitt ins Persönliche“ verbunden mit der Frage: „Welche Zugeständnisse an die Politik macht man?“ Von Gerhard Müllermehr

BBZ: Fair gehandelt

Das Berufs-Bildungs-Zentrum ist ab sofort „Fairtrade-Schule“. Die Schule in Trägerschaft des Rhein-Kreises ist nach der Diedrich-Uhlhorn Realschule und dem Gymnasium Knechtsteden dritte im Kreisgebiet. Für die Zertifizierung hat sich das BBZ bereits seit rund zwei Jahren mächtig ins Zeug gelegt, betonte der stellvertretende Schulleiter Knud Hansen. Seit diesem Jahr wird in der Mensa des Berufsbildungszentrums ausschließlich fair gehandelter Kaffee angeboten und bereits seit über einem Jahr verkauft die Schülerfirma regelmäßig fair gehandelte Lebensmittel. Von Gerhard Müllermehr

Kinder der Umsiedler kehren in ihr „neues“ Dorf zurück

Nach 12 Monaten Planungs- und Bauzeit hat am Freitag Alois Herbst, Leiter der Abteilung Umsiedlung und Flächenmanagement der RWE Power, im Beisein von Oswald Duda, technischer Dezernent der Gemeinde Jüchen, das neue Baugebiet „Am Fusseloch“ an die Gemeinde Jüchen übergeben. Mit dem fertig gestellten Kanal- und Straßengrundausbau ist nun der Startschuss für insgesamt zwölf Häuslebauer gefallen, darunter fünf Erwerber, deren Eltern der Umsiedler-Generation angehören. Von Michael Schefflermehr

Jung-Politiker Merker: „In Grevenbroich läuft etwas falsch“

„Als erschütternd und besorgniserregend empfinde ich die mageren Ergebnisse der Haushaltsklausuren sämtlicher Parteien. Sinnvolle und nachhaltige Sparvorschläge kann man an einer Hand zählen. Ist die Grevenbroicher Politik wirklich so am Ende?“ Jung-Kreispolitiker Florian Merker (CDU) geht mit dem Stadtrat hart ins Gericht. Mit allen Parteien. „Und was macht man, wenn die Sparvorschläge nicht ausreichen? Wenn man entweder macht- oder ideenlos ob der Haushaltsmisere ist? Man wälzt die Verfehlungen der Jahre und Jahrzehnte auf die Bürger ab. Von Gerhard Müllermehr