Robert Jordan, Künstler, Ausstellungsmacher, Förderer, stellt vor:

Nebenan in Hemmerden

Sie liebt die Heimat: Als Wohnort, als Landschaft, als Sprache, als Gefühl. In Wevelinghoven geboren, in Hemmerden niedergelassen, berufstätig in Neuss und künstlerisch in der Region verhaftet: Janne Gronen. Die Malerei, während des Lehramtstudiums in den 80er Jahren entdeckt, später in den 90er Jahren intensiviert und ab dem Jahr 2000 öffentlich präsentiert, bleibt Ausdruck ihres kreativen Empfindens. Abstrakte Farben- und Formensprache mit Acryl auf Leinwand gebannt, als Farbharmonien fixiert. Bildnerische Energien, die sich von selbst ergeben, durchkreuzen, verankern. Farbmittel als Ausdruck des Fließens und Bewegens, wie auch der Mensch in seinem Wesen nicht statisch ist. mehr

: Polizei stoppt Rollerfahrer

Statt einer gültigen Fahrerlaubnis Drogen dabei

An der Langwadener Straße (L 142) kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei in der Nacht zum Donnerstag (12.7.), gegen 2:40 Uhr, einen Rollerfahrer. Der Mann gab an, keine "Papiere" dabei zu haben. Was die Beamten jedoch bei ihm fanden, war eine kleine Menge Marihuana. Wie selbstverständlich räumte der 28-Jährige ein, einen Joint geraucht zu haben, dafür trinke er immerhin keinen Alkohol. Für das offenbar ungedrosselte Kleinkraftrad besaß er zudem keine Fahrerlaubnis. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, stellte die Drogen sicher, ordnete eine Blutprobe an und leitete gegen den 28-Jährigen Ermittlungsverfahren ein. mehr

Ist Westtangente vertane Chance? Wovon profitieren mehr Bürger?

Warum wurde im Jahre 2007 die Wirksamkeit der "Westtangente" nur in Zusammenhang mit der L 361 n (und der K 10 n) untersucht und nicht als eigenständiges Konzept geprüft? Dies ist für die Gegner der Erft-Auen-Querung die alles entscheidende Frage. Die Stadt weist die Schuld von sich: "Die Untersuchung wurde im Auftrag von ,Straßen.NRW' durchgeführt. Weshalb andere Varianten nicht untersucht wurden", wisse man nicht, heißt es im Rathaus. Von Gerhard Müllermehr

Antrag in dreißig Meter Höhe

Die einen bekommen ihre Heiratsanträge auf Konzerten, andere finden ihren Verlobungsring im Sektglas, doch Michael Aretz ließ sich für seine Freundin Anne Boes etwas ganz Besonderes einfallen: ,,Geplant habe ich das Ganze erst einmal auf einem DIN A4-Blatt und mit Google Maps." Er ist Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in Hemmerden und nutzte dies, um seiner Freundin am Mittwoch einen einzigartigen Heiratsantrag zu machen. Innerhalb von vier Stunden harter Arbeit fuhr der freiwillige Feuerwehrmann mit einem Schlepper und durch Unterstützung zweier Freunde einen 160 Meter breiten und über 52 Meter hohen Schriftzug in ein Stoppelfeld. Anne Boes joggte mit einer Freundin am Feld vorbei, als Aretz die beiden abfing. Die Freundin war eingeweiht. Dann ging es mit dem Drehleiterkorb 30 Meter in die Höhe. "Als sie den Schriftzug lesen konnte, musste ich gar nicht mehr fragen, sie sagte direkt ja." Von Gerhard Müllermehr

Storch-Apotheken-Sommerlauf ist keine „Einmal-Philosophie“

„Der Sommerlauf findet bereits zum zweiten Mal statt, ein bisschen größer und qualitativer“, berichtet Robin Pesch strahlend. Und Christian Erkenbrecher, Inhaber der Storch-Apotheke, ergänzt: „Die Resonanz aus dem vergangenen Jahr ist positiv.“ Am Samstag startet der Sommerlauf mit dem „Kids Run“ um 15 Uhr. Im Anschluss findet das Sommerfest des Heimat- und Schützenvereins in Kombination mit der Veranstaltung „Musik im Park“ statt. Von Alina Griesmehr

Einbruch bei Sportschützen

Kripo ermittelt

In der Zeit von Dienstag (10.7.), 21:15 Uhr, bis Mittwochmorgen (11.7.) drangen bislang unbekannte Täter in die Räume eines Sportschützenvereins an der Hans-Sachs-Straße in Orken ein. Nach ersten Erkenntnissen war es ihnen gelungen, massive Türen an der Außentreppe zum Keller unter der dortigen Turnhalle aufzuhebeln. Sie ließen aus den Räumlichkeiten mehrere Luftgewehre und einen Flachbild-TV mitgehen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden ausnahmslos Luftdruckwaffen als Sportgewehre und -pistolen entwendet. mehr

Analyse: B 477 n: ... und ewig kreist das Murmeltier!

Das jüngste (Bürger)-Treffen zur Umgehungsstraße B 477 n am vergangenen Dienstag im Eckumer Rathaus war anstrengend, weil drei Viertel der Zeit mit "Vergangenheitsbewältigung" vertan wurde: CDU-Landtags-Abgeordnete Heike Troles verwies auf ein Schreiben aus dem Landes-Verkehrsministerium, das besagt, dass im Prinzip seit 2012 (Beschluss der damaligen Landesregierung, das Projekt "nicht nachhaltig weiter zu betreiben") und seit 2015 (Heraufstufung des Projektes in der Bundesplanung) – laut Aktenlage des Ministeriums – nichts für die weitere Planung der B 477 n getan worden wäre. Von Gerhard Müllermehr

Baumaßnahmen kratzen an den Nerven

"Es ist eine Katastrophe"

"Die Baustelle ist ein Einschnitt in unser Geschäftsleben", äußert sich Marion Mühlenberg, Inhaberin "Elektro Mühlenberg". Mit dieser Meinung steht sie nicht alleine. Seit etwa drei Monaten wird, im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes, an der Hochstraße und dem Adenauerplatz in Hochneukirch gearbeitet. Bis November sollen die Baumaßnahmen noch dauern. "Danach sei eine Menge Druck raus", kommentierte Michael Prömpers, technischer Leiter, noch zu Beginn der Baustelle und verspricht mehr Attraktivität. Neben der Umgestaltung des Ortskerns würden noch etwa 56 Hausanschlüsse erneuert werden. Für die Gewerbetreibenden nur ein geringer Trost. Von Alina Griesmehr

Eine Spenderin für Leni zum Geburtstag

Gieratherin ist seit zwei Wochen zu Hause

"Meine Überzeugung ist es, dass ich zu den zehn Prozent gehöre, die als geheilt gelten", lächelt Leni Jorißen, "ich war schon immer optimistisch und ich fühle mich auch so." Seit knapp zwei Wochen ist die 53-Jährige jetzt wieder zu Hause. Zwischenzeitlich hatte sie sich noch einen schweren Infekt zugezogen, ist aber nun auf dem Weg der Besserung. Ob die Stammzellentransplantation eine wirkliche Heilung des Knochenmarkkrebs verspricht, zeige sich aber erst in zehn Jahren. Von Alina Griesmehr