Herr über tausende Bilder: Geschichte greifbar machen

Wevelinghoven. Er ist der Herrscher über tausende alte Fotos: Jürgen Larisch ist unverzichtbar für die Arbeit im Archiv und damit für das Museum „Villa Erckens“. Der 68-Jährige sammelt seit vielen Jahren Fotos aus Grevenbroich und hat sich dabei über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Ehrenamtler wie er sorgen dafür, dass über das hauptamtliche Engagement hinaus Projekte realisiert werden können. Von Gerhard Müllermehr

Tolle Aktion

Kurier und „Kinderstiftung Lesen“ suchen Vorleser

Kleine Kinder können nicht früh genug in Kontakt mit Büchern kommen. Deshalb bieten der Erft-Kurier und Top-Kurier gemeinsam mit der "Kinderstiftung Lesen bildet" (KLb) eine tolle Lese-Aktion an: Wir suchen gemeinsam 16 Vorleser, die extra dafür ausgebildet werden, am bundesweiten Vorlesetag (16. November) für eine Gruppe von Kindern zu lesen. Und auch diese Gruppen werden gesucht: Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen (Klasse fünf und sechs) können sich bewerben, um Besuch von einem der Vorleser zu bekommen. Von Gerhard Müllermehr

Die Top-Kurier- Spielplatz-Tester:

Welcher Spielplatz ist der Schönste? Jüchens Kids als sehr kritische Jury

"Ich würde dem Spielplatz sechs Schaufeln geben", lächelt Romy Krall verschüchtert und streckt sechs Finger in die Höhe. "Aber es gibt doch nur insgesamt fünf Schaufeln", wird sie von ihrer älteren Schwester Sofia korrigiert. "Na, dann eben fünf Schaufeln", zuckt die Siebenjährige mit den Schultern. "Fünf würde ich dem Spielplatz auch geben", stimmt Sofia ihrer kleinen Schwester zu und kramt fünf Schaufeln aus einem Beutel. Nachdem sich die vier Geschwister Purtsch in der ersten Ausgabe der Spielplatz-Jury die Spielplätze in und um Gierath genauer angeschaut haben und Eric Rasch die Spielplätze in Jüchen und Garzweiler getestet hat, waren Romy und Sofia Krall aus Jüchen in Hochneukirch, Holz und Otzenrath als Spielplatz-Jury unterwegs. Dabei küren sie schon jetzt den schönsten Spielplatz in der Gemeinde Jüchen. Von Alina Griesmehr

Aderlass im Rathaus: Fehlender Respekt der Politiker als Ursache?

Die Einbringung des städtischen Haushalts für 2019 (er geht von einem Minus von 18,7 Millionen Euro aus) nutzte Bürgermeister Klaus Krützen am vergangenen Donnerstag, um den Ratsmitgliedern ins Gewissen zu reden: „Sie wundern sich, warum uns immer mehr Mitarbeiter verlassen?“, fragte er die Politiker. Und schlug damit einen ganz neuen Ton in der Diskussion um die personelle Ausstattung des Rathauses ein. Von Gerhard Müllermehr