Geballte Informationen für den Schritt in die Selbstständigkeit

Ein ungewöhnliches Tanz- und Fremdsprachenangebot für Kinder, ein spezieller Englischunterricht für „Ladies and Gents“ und eine neue Immobilienagentur – drei unterschiedliche Geschäftsideen, ein Ziel: Mit diesen Dienstleistungen wollen drei Jungunternehmerinnen erfolgreich sein. Welche Hürden sie bis zu ihrer Unternehmensgründung nehmen mussten und welche Erfolge sie bereits feiern konnten, berichten sie beim Gründer- und Unternehmertag der IHK „Mittlerer Niederrhein“, der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises und der Stadt Grevenbroich. Von Gerhard Müllermehr

Dorfentwicklungskonzept: am Samstag wird der Schmölderpark aufpoliert

Im Rahmen der Erarbeitung des Dorfentwicklungskonzepts Hochneukirch/Hackhausen haben Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Verbände Ideen gesammelt, um die Ortschaften attraktiver zu gestalten. Als erste Maßnahme soll am 22. November 2014 von 9 bis 13 Uhr im Hochneukircher Schmölderpark eine gemeinsame Pflanzaktion zur Aufwertung des Parks stattfinden. Hierzu hatte Bürgermeister Harald Zillikens eingeladen. Von Michael Schefflermehr

Abschied von Richard Sachse: „Wir haben alle von Ihnen profitiert“

Eigentlich ist Richard Sachse, 28 Jahre lang Leiter des Hauses Maria Frieden, seit Monaten in Ruhestand. „Ich hatte bisher kaum Zeit, meinen Nachfolger John Esser einzuarbeiten“, begründet er seine so gut wie tägliche Anwesenheit in seinem „Lebenswerk“. Bei der offiziellen Verabschiedung am Freitag klang dann auch mehr als einmal die Hochachtung und auch die Dankbarkeit für das durch, was Sachse in seinem Arbeitsleben geleistet hat, „Immer das Wohlergehen der Bewohner und die Interessen der Mitarbeiter im Blick“, erinnerte sich Caritasverbands-Geschäftsführer Jürgen Spicher, „und dabei ist ihm die Balance sehr gut gelungen.“ Von Michael Schefflermehr

Jüdische Namen auf den Ehrenmalen: Helden des ersten Weltkrieges im KZ

In diesen Tagen erinnern wir zum 100. Jahrestag an den Ausbruchs des ersten Weltkrieges. Was die wenigsten wissen: Grevenbroicher, die als deutsche Juden für ihr Vaterland 1914 bis 1918 gefallen sind, sind auch auf den Kriegerdenkmälern zum Beispiel in Frimmerdsdorf, Gustorf-Gindorf und Grevenbroich verzeichnet. Denn am 1. August 1914 kannte Kaiser Wilhelm „keine Parteien und auch keine Konfessionen mehr, nur noch deutsche Brüder“. Von Gerhard Müllermehr

Hülchrather bekommen den „Zukunftspreis“

Am vergangenen Wochenende wurden die zehn Preisträger des „LBS-Zukunftspreises 2014“ bekannt gegeben. „Jeder dritte Nordrhein-Westfale engagiert sich ehrenamtlich. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen sähe die Lebensqualität in vielen Gemeinden ohne diese aktive Bürgerschaft deutlich schlechter aus“, schreibt der Veranstalter. Unter 215 Projekten kam die „Dorfentwicklung Hülchrath“ unter dem Motto „Das Erreichte zu wahren und das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Von Gerhard Müllermehr

Händereiben im Bedburger Rathaus: Jedes Jahr eine Million mehr Spielraum

Die Windkraft soll in den kommenden 19 Jahren alljährlich 800.000 bis 1,56 Millionnen in die Haushaltskasse der Stadt Bedburg spülen. Diese Zahlen nannte jetzt Kämmerer Baum bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem RWE. „Wir können das Geld gebrauchen“, freute sich denn auch Bürgermeister Sascha Solbach, der somit gut von dem Windkraft-Projekt profitiert, dass sein Vorgänger Koerdt einst auf den Weg gebracht hat. Von Gerhard Müllermehr

Café Pascal: Von der Gemüse- Schale bis zum Weckmann

„Wir halten ein breites Angebot an gesunden und weniger gesunden Sachen vorwiegend für Schüler bereit“. Gaby Nover und Bettina Sebestian vom „Café Pascal“ betonen das mit den „ungesunden Sachen“, weil sie wissen, dass gerade auch die für die Schüler wichtig sind. Ansonsten versuchen die beiden mit ihrem ehrenamtlichen Team Angebote für alle Trends – von Bio über Vegetarisch bis Vegan – zu machen. Von Gerhard Müllermehr

Studenten statt teurer Gutachten?

Die Jungen Liberalen in Grevenbroich haben im Zuge der Haushaltsberatungen der Fraktionen ebenfalls getagt und innovative Vorschläge zum Sparen eingebracht. Einer davon könnte das Einsetzen externer Studenten von umliegenden Universitäten und Fachhochschulen sein, die für kleinere Projekte der Stadt aktiv sind und ihre Abschlussarbeiten im Rahmen dieser Projekte schreiben. Damit könnte die Stadt Projekte kostenneutral aufplanen, realisieren oder gar abschließen: „Gerade junge Menschen, die mit einem anderen Blick auf die Prozesse in der Stadtverwaltung schauen, können konstruktive Vorschläge einbringen, Projekte kostenneutral realisieren und die Stadtverwaltung als Arbeitskraft unterstützen. Von Gerhard Müllermehr