Mit Wüstenbussard und Habichten aktiv gegen die Kaninchenplage

„Als Falkner ist man Teil einer perfekten Symbiose aus Falkner, Greifvogel, Hund und Frettchen.“ schwärmt Horst Brings, „man ist der Natur näher als bei der Jagd mit der Flinte.“ Wüstenbussard, Wanderfalke, Buntfalke, Habichte – wenn es um Greifvögel geht, wird der begeisterte Biker mit seinem langen Zopf besonders zahm. Dabei profitiert auch die Stadt von seinen Greifvögeln, denn die hat eine Kaninchenplage auf den Friedhöfen zu verzeichnen. Von Alina Griesmehr

Die Top-Kurier Ortsvorstellung: Das sind jetzt unsere STADT-Teile

Garzweiler: Ein aktiver Ort, in dem der Zusammenhalt ganz wichtig ist

"Garzweiler beideutet Heimat. Hier kennt noch jeder jeden, obwohl wir zu einem der größeren Stadtteile gehören. Aber wir haben es geschafft, den Charme des Dorfes zu behalten", berichtet Heinz-Dieter Königs, Brudermeister und Vorsitzender der IG Garzweiler, der selbst der Liebe 1972 wegen in den Ort gezogen ist. "Meine Frau Margret ist gebürtige Garzweilerin und dank ihr habe ich den Ort lieben gelernt." Von Julia Schäfermehr

Der große und der kleine Kerkeling

Julius Weckauf aus Hochneukirch ist als der geniale Darsteller des jungen Hape Kerkeling im Film „Der Junge muss an die frische Luft“ ein sympathischer Werbeträger für die junge Stadt Jüchen. Am Sonntag folgte er mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern der Einladung von Bürgermeister Harald Zillikens, sich in das Goldene Buch einzutragen. Julius freute sich, dass er das gemeinsam mit dem „echten“ Hape Kerkeling tun konnte. Von Gerhard Müllermehr

Die Top-Kurier Ortsvorstellung: Das sind jetzt unsere STADT-Teile

Mehr Tiere als Menschen: Dürselen ist zwar ganz klein aber dafür fein

Mit nur 23 Häusern auf einer Straße gehört Dürselen zu den kleinsten Stadtteilen von Jüchen. "Bei uns im Ort findet gerade ein echter Generationenwechsel statt. Viele junge Leute zieht es zu uns aufs Land und die beleben den Ort noch mal auf eine ganz andere Art und Weise und werden in Zukunft Traditionen fortführen können", freut sich Bernd Nellen, der als Landwirt in Dürselen lebt. Immerhin elf Kinder wachsen in dem beschaulichen Ort am Rande von Jüchen auf – das sind viele, bedenkt man, dass der Ort nur 55 Einwohner hat. Von Julia Schäfermehr

Lebensziel: Viel Geld verdienen, um Kindern Chance zu bieten

„Es ist ein tolles Gefühl die Kindergärten zu betreten“, freut sich Katrin Weyers, „man wird direkt strahlend empfangen, alle Kinder wollen zu einem, wollen mit dir sprechen, mit dir spielen oder dir einfach nur die Hand geben.“ Bereits zum zweiten Mal ist die 28-Jährige in Swakopmund, Namibia, und unterstützt vor Ort eine Spendenaktion. „Die Kinder sind alle sehr glücklich, da sie es nicht anders kennen“, berichtet Weyers weiter, „sie begreifen noch nicht, dass das Leben für sie nicht viel bereit halten wird, wenn sie es aus dem Ort nicht rausschaffen.“ Von Alina Griesmehr

Gratz: "Wir setzen niemanden vor die Tür"

Wohnungsangebot auf dem Markt ist rar

Gerade zu Zeiten der Eiseskälte ist die Sorge um Obdachlosigkeit vehement hoch. "Die Situation in Jüchen ist aber nicht mit Grevenbroich oder Neuss vergleichbar", erklärt Annette Gratz in einem Pressegespräch mit dem Top-Kurier, "hier gibt es die typischen Obdachlosen, die auf der Straße leben, nicht." Die Stadt bemühe sich den notdürftigen Menschen in Kooperation mit anderen Zweckverbänden genug Unterstützung zu bieten. Von Alina Griesmehr