Zur Sondersitzung des Rates: „Linke“ und UWG unterstützten die „Grünen“, die SPD wartet ab

Auch die Fraktion „Linke – Freie Bürger“ begrüßt die beantragte Sondersitzung des Stadtrates zum geplanten Umbau des zweiten Bauabschnittes der Bahnstraße im Rahmen des ISEK-Programmes. „Wir erhoffen, dass der Stadtrat eine Änderung der Planung vornimmt und auch für das Thema ,Anliegerbeiträge’ eine Lösung findet. Der Umbau soll zu einer Aufwertung des genannten Bereiches führen, wie das Ergebnis des ersten Bauabschnitt zeigt, wird das Gegenteil erreicht“, so Walter Rogel-Obermanns. Von Gerhard Müllermehr

CDU fordert Kreisverkehr gleich mit zwei Bypässen

Am Montag beriet die CDU-Fraktion über den in der Bevölkerung umstrittenen "Rahmenplan Wevelinghoven" (wir berichteten). Das Fazit: Die Christdemokraten wollen eine Anbindung an die K 20 oder an die L 361. Dabei bevorzugen sie einen großen Kreisverkehr anstelle der jetzigen Ampelkreuzung dieser beiden übergeordneten Straßen. Anders als im von Bürgermeister Klaus Krützen im Erft-Kurier entwickelten Gedankenspiel setzen sie sich allerdings für zwei "Bypässe" ein. Von Gerhard Müllermehr

ISEK/Bahnstraße: „Grüne“ fordern Rats-Sondersitzung

Nach den heftigen Protesten in und nach der Anliegerversammlung (wir berichteten) gibt es jetzt erste Signale aus der Politik, die Sache neu zu denken. Die „Grünen“ fordern die Einberufung des Rats zu einer Sondersitzung. Als denkbaren Termin nennen sie den 21. Februar, bisheriger Termin des Haupt- und Finanzausschusses.„Grund der Einberufung unsererseits ist die Unzufriedenheit einer großen Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern mit der zukünftigen Gestaltung der Bahnstraße, hier vor allem des zweiten Bauabschnitts. Von Gerhard Müllermehr

Abi-Parade in Gefahr: Bürgermeister Breuer hat sich Auflagen erdacht!

Im Vorfeld der „Abi-Parade“ regt sich Unmut und die Abiturienten wollen jetzt mithilfe einer Online-Petition, die schon rund 1.500 Unterstützer hat, Druck auf die Verwaltungsspitze der Stadt Neuss aufbauen. Die Stadt will in diesem Jahr zum ersten Mal die Schulen außerhalb der Stadtgrenzen von der Abi-Parade ausschließen. De facto könnte somit rund die Hälfte der Schüler im Rhein-Kreis nicht mehr teilnehmen. Von Gerhard Müllermehr