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„Futterboten“ dankbar für die große Hilfswelle

„Futterboten“ dankbar für die große Hilfswelle
Tim Grevelhörster vom Montanushof mit den drei Damen der „Futterboten“, die dankend die Spenden einschließlich der rosa Schweinchen (Hundespielzeug) entgegennahmen.
Grevenbroich. Ende Januar hatte der Erft-Kurier über den Brand in den Kapellener Lagerhallen berichtet, dem auch das Lager der „Futterboten – Spender auf Achse“ zum Opfer gefallen war. Die Ehrenamtler unterstützen Tierheime in Spanien und Rumänien, in denen die „Straßenhunde“ eine neue, bessere Heimat finden sollen. Von Gerhard Müller

Verbunden mit dem Bericht war ein Spendenaufruf, den sich viele Leser zu Herzen genommen haben. So auch der Montanushof, der sich dazu entschlossen hat, die „Futterboten“ mit zwei überladenen Einkaufswagen unter die Arme zu greifen. Und um ihnen dadurch beim Helfen zu helfen.

„Es hört nicht auf. Es kommen jeden Tag noch Leute, die uns Sachen vorbeibringen“, freut sich die Sprecherin der „Futterboten“.

Immerhin konnten sie seit dem Brand schon acht Spenden-Paletten auf die Reise schicken. „Und die Hunde in den Zwingern freuen sich wahnsinnig über Sachen, die unsere verwöhnten Couch-Hunde vielleicht schon langweilig finden“, so die Sprecherin.

Lagermöglichkeiten haben sie dessen ungeachtet noch nicht gefunden. Sie sind somit quasi gezwungen, alles was reinkommt, sofort umzupacken und weiter auf die Reise zu schicken.

Was den Brand angeht, muss man – so haben die „Futterboten von der Polizei erfahren – von Brandstiftung ausgehen. Weder Elektrik noch irgendwelche Gerätschaften, die sich entzünden könnten, seien in den Schuppen gewesen ...

GerhardMüller

(Kurier-Verlag)