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„Rock this Town“: Die Bands stehen nun fest

„Rock this Town“: Die Bands stehen nun fest
Passanten zogen auf dem Marktplatz die Teilnehmer des diesjährigen „Rock This Town“-Festivals. In der Bildmitte: Jenni Goergens. FOTO: Foto: RTT
Grevenbroich. „Das Festival ist dafür gedacht, dass die Bands aus den Proberäumen rauskommen“, betont Jennifer Goergens, Veranstalterin von „Rock this Town“, „von vornherein waren Alter und Genre egal. Es hätte sich auch ein Tambour.Corps bewerben können.“ Von Gerhard Müller

Jetzt stehen die zehn Bands fest – ausgelost von ahnungslosen Passanten. „Es sind aber gute Bands dabei“, so Goergens, „14 haben sich beworben, ich hatte keinen Einfluss darauf.“

So wird die Band „The Jesus Christ Experience“ am 8. Juli um 15 Uhr der Opener sein. Gefolgt von dem Akustik Duo „No Souvenirs“ und „Doppeldecker“ sowie einer mittelalterlichen Band „Vollbad“, gefolgt von „Carries Rotten Teenage Dream“, „Callum Lawson“ und „Big Silence“, die bereits aus dem vergangenen Jahr bekannt sind, „Storm of Anger“, „4 Quarter“ und der Schülerband „Whatever“ der Musikschule aus Neuss folgen.

„Sie haben Zeit, sich zu präsentieren, und haben es verdient, die Bühne zu rocken“, so Goergens.

Während im vergangenen Jahr das Festival Didi Dahmen gewidmet wurde, wird es dieses Jahr Moni Prinz gewidmet. „Es ist schlimm genug, dass man das Festival überhaupt jemandem widmen muss, aber ich weiß, dass Moni Prinz mit ihrer Band gerne dabei gewesen wäre.“

Prinz hatte sich mit ihrer Band „Stormy Silence“ beworben und ist nach langem Kampf gegen den Krebs nun doch verstorben.

Die Veranstalter (Jennifer Goergens, Alexander Walter von „comstylz-marketing“ und Stadtmarketingler Robert Jordan) haben sich überlegt, dieses Jahr das Festival außerhalb der Ferien zu veranstalten. „Dafür haben wir uns entschieden, weil es noch ein paar mehr Zuschauer sein könnten“, sagt Jennifer Goergens, „daher soll jeder seine ,Fanbase’ zu ,Rock this Town’ mitbringen.“

Und wenn in diesem Jahr die „Fanbase“ steigt, könnte sich Goergens auch vorstellen, dass das Festival auch zwei Tage andauert.

Alina Gries

(Kurier-Verlag)