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„Zukunft muss man bauen“: Richtfest beim Gesamtschul-Bau an der Parkstraße

„Zukunft muss man bauen“: Richtfest beim Gesamtschul-Bau an der Parkstraße
Bei einem Richtfest muss ein Schnaps getrunken werden: Bürgermeister Krützen, Schulleiter Jigalin und Bauleiter Mroz taten es mit unterschiedlicher Begeisterung. FOTO: Foto: Gries
Grevenbroich. „Als man mir sagte, ich könne alle drei Wochen ein neues Stockwerk sehen, war ich voller Zweifel“, lacht Bürgermeister Klaus Krützen. Er zeigt sich sehr zufrieden über die Fortschritte des Erweiterungsgebäudes der Wilhem-von-Humboldt-Gesamtschule an der ehemaligen Hauptschule. Von Gerhard Müller

Das Versprechen konnte das Bau-Unternehmen halten, sodass knapp vier Monate nach der Grundsteinlegung im September Poliermeister Mroz schon den Richtspruch sprechen konnte.

Um den Bau realisieren zu können, musste die Stadt zuvor den Abriss eines Wohngebäudes gestatten. Während des Baus berücksichtigte das Bau-Unternehmen auch die Anregungen der Schüler und Lehrer. Auffällig bei der Betrachtung des Planes ist die behindertengerechte Ausstattung. Das Gebäude verfügt über einen Aufzug und Toiletten für Menschen mit einer Behinderung. Zudem ist im Notfall eine Evakuierungszone in jeder Etage für Rollstuhlfahrer leicht zu erreichen.

Außer Klassenräumen beinhaltet das Gebäude auch eine Mensa, Bibliothek, Musik-, Differenzierungs- und Besprechungsräume.

Neben dem Bürgermeister und Mroz fand auch Schulleiter Peter Jigalin zusammen mit seiner Schülerband „Icing“ den Weg in die zukünftige Aula.

Passend zum Start des neuen Schuljahres soll das Gebäude für die Stufen acht bis zehn zur Verfügung stehen.

„Zukunft kann man bauen“, bemerkt Krützen und ist überzeugt davon, dass die 4,2 Millionen Euro Investition wichtig und richtig seien, da diese Schule etwas Besonderes an sich habe. Dabei danke er auch seinen Kollegen aus dem Stadtrat.

Und auch beim Richtfest zeigt sich Klaus Krützen rundum zufrieden – nicht nur wegen der Fortschritte. „Ich darf nicht so viel trinken, da ich gleich noch andere Termine habe“, schmunzelt er.

Julius Berg

(Kurier-Verlag)