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Singen, Tanzen, Springen, Abfeiern am „Evita-Beach“
Danky Cigale ist zurück an den flotten Plattentellern

Singen, Tanzen, Springen, Abfeiern am „Evita-Beach“: Danky Cigale ist zurück an den flotten Plattentellern
Zurück an den Plattentellern: Danky Cigale legt auf dem Stadtstrand „Evita Beach“ auf.
Grevenbroich. Ab heute kehrt Danky Cigale quasi "back to the roots". Denn der Musiker Produzent, der es schon als Teenager ins ZDF und in die "Bravo" schaffte, legt alle zwei Wochen (mittwochs abends von 18 bis 21) auf dem Stadtstrand "Evita Beach" auf: Chill-out-Musik und Chartsstücke kommen dann nicht vom Band, sondern werden handgemischt. Immer dicht an dem, was das Publikum sich wünscht. Von Gerhard Müller

Nachdem Danky Cigale schon in Jugendjahren als "Plattenleger" in der Stadt und in der Region aktiv war (1981 besuchte er eigens eine "DJ Sprecher-Schule in Köln!), war dies im Laufe der Jahre hinter seine erfolgreiche Produzenten-Tätigkeit zurückgetreten (Erft-Kurier berichtete mehrfach).

Damals hatte er unter anderem in der Disco im Montanushof für die richtige Mucke gesorgt. Unvergessen auch seine Karaoke-Shows in der GoT in der Südstadt. "Wir waren damals Vorreiter eines ganz neuen Trends."

Vor etwa einem halben Jahr legte er dann wieder einmal auf. Im eher privaten Rahmen. Aber es machte Cigale so viel Spaß, dass er sich gerne von Norbert Lupp ("Evita Beach") und Robert Jordan (Stadtmarketing) davon überzeugen ließ, alle 14 Tagen am Sandstrand an der Erft musikalisch aktiv zu werden.

Und was reizt Danky Cigale dabei? "... die Leute dazu zu bringen, dass sie alle abfeiern. Singen, Tanzen, Springen. Wenn die Leute Spaß haben, das ist doch gut", sprudelt es aus ihm heraus.

Cigale, der im kommenden Jahr sein 40-jähriges Bühnenjubiläum feiern kann (mit zwölf Jahren hatte er seine erste Band; davor zog es schon mit seinem Vater und seinem Akkordeon durch die Lande), hat ein bewegtes Musiker-Leben hinter sich.

Und dennoch ist er froh, dass er in dieser langen Zeit bestimmten Versuchungen nicht erlegen ist: Besonders reizvoll waren natürlich die Angebote, bei der ein oder anderen Plattenfirma hauptberuflich als Produzent einzusteigen. Etwas, das Cigale immer abgelehnt hat; er blieb seinem Job beim RWE treu.

Heute ist er sehr froh darüber: "Alle Plattenfirmen sind kaputt gegangen", weiß er. Diejenigen, die sich damals haben werben lassen, standen danach auf der Straße.

Danky Cigale dagegen hat immer wieder in den unterschiedlichsten Bereichen Musiker produziert. Und das sehr erfolgreich.

Momentan sind seine "heißesten Eisen" dabei Alexandro und natürlich Jenny Joao, die Danky Cigale als Juror des "Erft-Song-Contest" des Erft-Kurier entdeckte. Und von der in der kommenden Ausgabe die Rede sein soll ...

Gerhard Müller

(Kurier-Verlag)