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Politiker beschließen „Sexsteuer“: Zahlen muss immer der Betreiber

Grevenbroich. Demnächst soll es auch in Grevenbroich eine „Sexsteuer“ geben. Die Mitglieder des Haupt-Ausschusses stimmten fast einstimmig dafür, dass die Verwaltung eine Satzungsentwurf erarbeiten soll. Von Gerhard Müller

„In der gültigen Vergnügungssteuersatzung wird der Steuertatbestand der gezielten Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen in Bordellen, Bars, Sauna-, FKK- und Swinger-Clubs sowie ähnlichen Einrichtungen nicht berücksichtigt“, hatte „Mein GV“ in einem entsprechenden Antrag formuliert. Steuerschuldner sei der Betreiber der genannten Etablissements. Und weiter: „Es sind bei der Besteuerung alle Flächen zu berücksichtigen, in denen Anbahnungen zwischen Dienstleister und Kunden stattfinden.“

Nur FDP--Mann Markus Schumacher stimmte gegen diese Sexsteuer, weil er der Meinung ist, dass man „überhaupt kein Vergnügen besteuern sollte.“

-gpm.

(Kurier-Verlag)