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Zwei, die das Brauchtum weiterhin quicklebendig halten wollen ..!

Zwei, die das Brauchtum weiterhin quicklebendig halten wollen ..!
Guido und Susanne Röbers freuen sich auf das am Wochenende bevorstehende Frimmersdorfer Schützenfest ganz besonders ... FOTO: Fotos: Bürger-Verein
Frimmersdorf. „Ein Traum, der wurde für uns wahr, sind Frimmersdorfer Königspaar. / Es währt zwar nur für dies eine Jahr, doch dieses Jahr wird wunderbar. / Drum sagen wir hier ganz zum Schluss, König werden ist ein Muss.“ Guido und Susanne Röbers haben ihre Begeisterung über das Königsspiel für den Bürger-Verein Frimmersdorf gekonnt in Reimform gebracht. Von Gerhard Müller

„Bis hier war es ein anstrengender aber schöner Weg, den wir dank unseres Zuges dem Jägerzug ,Eichenlaub’ und unseren Freunden als sehr angenehm empfunden haben. Bei allen Vorbereitungen und den Besuchen der Vereine des Pfarrverbandes fanden wir immer die Unterstützung unseres Zuges, die des Bürger-Vereins und unserer Freunde. Es war bis hier eine wunderschöne

Zeit in der wir sehr viel Zuspruch und Hilfe angeboten bekommen haben“, so schauen die beiden Frimmersdorfer Regenten zurück, freuen sich zugleich auf den Höhepunkt des Regierungsjahres, der am kommenden Wochenende „in den Ort steht“.

„Tradition leben und Brauchtum lebendig gestalten“, das Motto des Bürger-Vereins, ist zugleich auch die Devise, der sich Guido und Susanne Röbers mit ganzem Herzen verschrieben haben. Was lag da näher als der Griff nach der Königskette?

Dabei stellt der Jägerzug „Eichenlaub“ nach 1996 und 2007 in diesem Jahr mit Guido und Susanne Röbers zum dritten Mal den Regimentskönig des Bürger-Vereines aus Frimmersdorf. Der Zug nahm zum ersten Mal 1981 am Kirmesgeschehen teil. Dies ist zu einem nicht unerheblichen Teil „Ziehvater“ Jakob Backhausen zu verdanken. Unter ihm wurden die Kommandos beim Marschieren und auch das Marschieren selber geübt. Zuerst auf dem Parkplatz am Bahnhof, danach an der Unterführung der Nord-Süd-Bahn.

Im Verlaufe der ersten zehn Jahre war die Besetzung im Zug ein Kommen und Gehen. Zur stärksten Zeit befanden sich 16 Mitglieder im Zug. 1991 teilte sich dann der Zug und man machte mit sechs aktiven und einem passiven Mitglied weiter. „Inzwischen sind die Reihen wieder geschlossen und wir zählen aktuell elf aktive Mitglieder“, freut sich der Chronist.

Das Vereinsleben wurde durch zahlreiche Aktivitäten begleitet. Dazu zählten von offizieller Seite natürlich die durchgeführten Schützenfußballturniere (an denen man recht erfolgreich teilnahm) und die Schützenfeste. Privat wurden viele Feten gefeiert, an die man sich noch heute in geselliger Runde gerne zurückerinnert.

Die Jubiläen (20, 25 und 30 Jahre Zugbestehen) wurden natürlich standesgemäß gefeiert. Zum 20. wurde eine Fete für alle aktiven und ehemaligen Mitglieder im Sportlerheim veranstaltet, bei der das heutige Königspaar zum ersten Mal Frimmersdorfer Schützenluft schnuppern konnte.

Zum 40. im Jahre 2021 laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Von den Gründungsmitgliedern sind Jürgen Lüngen und Michael Schmitz übrigens die ganze Zeit dem Zug treu geblieben.

Gerne unterstützte der Jägerzug „Eichenlaub“ Guido und Susanne Röbers in ihrem Regierungsjahr. Gerne erinnert man sich dabei an das Jahr 2015, als Guido Röbers sich ein Herz fasste, während des Frühschoppens auf die Knie ging und „seine Susanne“ fragte, ob sie denn mit ihm im Jahre 2018 als Regimentskönigin für den Bürger-Verein antreten würde. Das „Ja“ kam spontan ... und der Rest ist nunmehr ja auch bestens bekannt.

Den Beiden ein besonders tolles Heimatfest!

-ekG.

(Kurier-Verlag)