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Kreis und Museum schließen Vergleich: Fortbestand wahrscheinlicher geworden

Kreis und Museum schließen Vergleich: Fortbestand wahrscheinlicher geworden
Kreisdezernent Karsten Mankowsky, Ute Mandelartz und Ulrike Wilms vom Museumsverein sowie Bürgermeister Dr. Martin Mertens (von lins) freuen sich über die Einigung. FOTO: Foto: RKN
Rommerskirchen. Auf einen Vergleich, der die Betriebsmöglichkeit des Feldbahnmuseums Oekoven sicherstellt, haben sich der „Feldbahnmuseum Oekoven“ und der Rhein-Kreis geeinigt. Von Gerhard Müller

Hierin verständigen sich beide Seiten darauf, dass die Ordnungsverfügung durch den Kreis zurückgezogen wird. Der Verein verpflichtet sich im Gegenzug dazu, Maßnahmen zur Sicherstellung des Brandschutzes umzusetzen.

„Ich freue mich, dass sich beide Seiten aufeinander zubewegt haben und wir so eine Grundlage für den weiteren Betrieb des Museums legen können“, begrüßt Kreis-Dezernent Karsten Mankowsky die Einigung. „Durch den Vergleich wird der Zustand der Betriebsgenehmigung von 2010 wiederhergestellt“, so Mankowsky.

Die erste Reaktion des Vereinsmitglieds Peter Hoeveler auf den gerichtlichen Vergleich lautete: „Da hat die Kerze in ,St. Marien’ in Rheydt also doch geholfen. Die Gerechtigkeit ist zwar etwas auf der Strecke geblieben, aber das Überleben scheint mindestens zunächst gesichert.“

Der Vorstand des Museumsvereins richtet seinen Blick nun ausschließlich in die Zukunft, und glaubt, dass für das Museum nun wieder eine Basis für einen Weiterbestand existiert.

Das „Feldbahnmuseum Oekoven“ hat zugesagt eine Rohrheizung für den Ansaugstutzen im Löschteich zu installieren und das Teichvolumen von 400 Kubikmetern nachzuweisen. Zudem soll bis Mai 2019 die Zufahrt zu dem Löschteich in Stand gesetzt werden.

Rommerskirchens Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der das Museum in der Angelegenheit stets unterstützt hat, zeigt sich erfreut: „Es ist gut, dass ein Kompromiss gefunden werden konnte und der Erhalt des Museums nun deutlich wahrscheinlicher geworden ist.“ Das Bistro und die Umbauten sind von dem Vergleich nicht betroffen. Hierüber wird entschieden, wenn der Verein das endgültige Brandschutzgutachten vorgelegt hat.

(Kurier-Verlag)