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Wenn die Halle bebt, können die Jungs den Pokal holen ..!

Wenn die Halle bebt, können die Jungs den Pokal holen ..!
Am Sonntag kommt es für die „Elephants“ drauf an: Holen sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den begehrten Pokal? Die Basketballer wünschen sich eine Von Gerhard Müller

brechend volle Halle. Der Erft-Kurier unterstützt sie dabei natürlich gerne.

Gustorf.

Was war nicht alles von Ibbenbürener Seite geschrieben worden vor dem Pokal-Hinspiel im Teutoburger Wald, um die Stimmung anzuheizen. Und um ein Feindbild aufzubauen. Fakten spielten dabei nur eine untergeordnete Rolle und auch mit der Wahrheit nahm man es dabei nicht immer so genau. Was zum Beispiel der TV-Auftritt des „Elephants“-Trainers im Jahre 2009 mit dem Verbands-Pokal zu tun hat oder wie man beim TV Ibbenbüren darauf kommt, dass der Amerikaner Davon Roberts nur fünf Monate nach seinem Achillessehnenriss in den Finalspielen plötzlich wieder mitmischen kann, bleibt ein Geheimnis des gegnerischen Vorstandes.

Auf dem Feld zeigten sich die Akteure des TV Ibbenbüren allerdings deutlich aufgeräumter als ihr Manager auf der Vereins-Homepage. Nach einem Traumstart mit 11:2 Führung, die die „Elephants“ aber noch im ersten Viertel wieder ausgleichen konnten, entwickelte sich ein Spiel in dem Ibbenbüren die meiste Zeit leicht die Nase vorn hatte.

Fünf Minuten vor dem Ende wurde es in der Halle Ost richtig laut, denn die Hausherren hatten mit dem 75:62 die bisher höchste Führung erreicht.

Aber wer die „Elephants“ kennt, der weiß, dass die so schnell nicht aufgeben. Ein 13:2 Lauf der Schloss-Städter ließ die 800 Fans plötzlich nahezu verstummen und zu hören war nur noch der Tross der „Ele-Fans“.

Man hatte sich bis auf 77:75 wieder heran gekämpft und am Ende hieß es nach 40 hart umkämpften Minuten 83:78. Eine Auswärtsniederlage mit nur fünf Punkten Differenz bedeutet für das Rückspiel am kommenden Sonntag um 18 Uhr eine absolut machbare Aufgabe für die heimischen „Elephants“.

Denn mit Unterstützung möglichst vieler Fans soll die Sporthalle in Gustorf

am Torfste-

cherweg in einen wahren Hexenkessel verwandelt werden, damit am Ende ein Sieg mit sechs oder mehr Punkten Differenz herausspringt. Nach 2003 und 2014 könnten die Grevenbroicher Korbjäger am Sonntag zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den WBV-Pokal gewinnen.

Und damit solch ein sportlicher Leckerbissen auch von kinderreichen Familien

live miterlebt werden kann, hat sich der Vorstand eine besondere Aktion ausgedacht. Bei Familien, die mit zwei oder mehr Kindern das Pokal-Endspiel besuchen, zahlen lediglich die Eltern den Eintritt in Höhe von fünf Euro. Alle Kinder dürfen dem Spiel kostenlos beiwohnen.

Solch ein Live-Event ist garantiert ein tolles Erlebnis für groß und klein und ein Sieg in diesem Wettbewerb wäre ein schöner Erfolg für die Sportstadt Grevenbroich.

Noch ein „Elefants“-Schmankerl gibt es auf Seite 7.

(Kurier-Verlag)