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Randalierende Flüchtlinge

Eckum. Fünf Streifenwagen mit Blaulicht vor dem Rommerskirchener Rathaus: Grund war ein Tumult verursacht von einer elfköpfigen aus dem Irak stammnenden Familie, die zuvor im Sozialamt vorstellig wurde. Einige von ihnen haben „versucht um sich zu schlagen, auch mit der Absicht, Mitarbeiter zu treffen“, so Rathaussprecherin Bele Hoppe. Von Gerhard Müller

Die irakische Flüchtlings-Familie lebt seit einem Jahr in Rommerskirchen, ist – gemäß der dort vorgesehenen „dezentralen Unterbringung“ – in einem „normalen Wohnumfeld“ untergebracht. Für den Tumult habe es „keinen sachlichen Anfang“ gegeben, so Hoppe weiter. Die Exil-Iraker seien sofort renitent aufgetreten. Ein 16-jähriger Sohn und eine 17-jährige Tochter seien vor allem handgreiflich geworden; sie wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen.

Wie zu erfahren war, haben die randalierenden Flüchtlinge sich wohl lauthals über die Wohnsitzpflicht sowie über die allgemeine Situation der Flüchtlinge beschwert.

Seitens der Gemeinde und betroffener Mitarbeiter wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, versuchter Körperverletzung sowie Hausfriedensbruchs gestellt.

-gpm.

(Kurier-Verlag)