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Gottesdienst mal anders erleben

Gottesdienst mal anders erleben
Diese fünf bereiten eine interaktive Messe für die ganze Familie vor.
Südstadt. „Was ist die Familie von heute? Nehmen wir eine Familie mit drei Kindern. Damit haben sie viele Termine und die wenige Zeit, die sie als Familie haben, nutzen sie bewusst“, sagt Dagmar Hanschmann, „es wäre schön, wenn sie dann unseren Gottesdienst auswählen würden.“ Denn der soll etwas ganz besonderes werden. „Eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst gibt es eine Spielstraße für die Kinder und Kaffee für die Eltern“, erklärt Gemeindereferent Daniel Gentner, „danach beginnt der Gottesdienst mit einem Countdown. Dazu kommt viel Musik zum Mitmachen.“ Dabei werden die Liedtexte an die Wand projiziert. Und das Highlight ist ein Theaterstück, bei dem zwei Entdecker in die Geschichten der Bibel eintauchen. „Sie begleiten durch den Gottesdienst und tauchen auch bei den zwei nachfolgenenden Gottesdiensten auf“, so Hanschmann. Nach dem lebendigen Wortgottesdienst gehen die Kinder in altersgetrennten Gruppen ins Pfarrheim und vertiefen das, was sie gehört haben. Währenddessen hören die Eltern eine ansprechende Predigt, die einen Bezug zu ihrem Leben hat. Die Kinder ab der dritten Klasse kommen dann zur Gabenbereitung dazu, alle jüngeren erst zum „Vater Unser“. „Für uns ist das ein Probelauf“, so Hanschmann, „es ist eine Experimentier-Phase. Wenn wir merken, es verändert sich nichts, dann müssen wir auch mal schauen.“ Drei Gottesdienste sind geplant: Am 17. September, 8. Oktober und 5. November jeweils um 11 Uhr in der „St. Joseph“-Kirche in der Südstadt. „Wir suchen aber noch Helfer, die sich in die unterschiedlichen Teams einfinden“, meint Gentner, „aber auch für eine Band, die von unseren beiden Kirchenmusikern begleitet wird.“ Dazu gebe es am 12. Juli um 19.30 Uhr im Centro „St. Joseph“ ein Helfer-Treffen. Von Alina Gries

Es gebe aber auch die Möglichkeit sich per Mail unter

gentner@pgvh.de

als Helfer anzumelden. „Der Kern bleibt dem einer Messe gleich“, so Dagmar Hanschmann weiter, „er ist zwar interaktiv aber mit allem was dazu gehört.“

Alina Gries

(Kurier-Verlag)