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Schwester Jordana kommt (barfuß) Erzählung über Ruf Gottes

Schwester Jordana kommt (barfuß) Erzählung über Ruf Gottes
Barfuß wird die 48-Jährige wohl eher nicht nach Kelzenberg kommen. FOTO: Foto: Thorsten Wulff
Ei. ne Ordensschwester barfuß unterwegs zu sich selbst. Dabei verschenkt sie eine Ente oder wandert 11.000 Kilometer in der Wüste umher für eine Tasse Tee. Ganz schön ungewöhnlich, um sich mit Jesus Christus auf den Weg zu Gott zu machen. Doch genau das hat sich Schwester Jordana mit gerade einmal 20 Jahren in den Kopf gesetzt und erzählt davon in einem offenen Abend in Kelzenberg. Von Alina Gries

Kelzenberg.

Die Dominikanerin und Kinderdorfmutter im Bethanien-Kinderdorf Waldniel kennen viele – vom Bildschirm und aus dem Buchladen. „Ihre Bücher ,Auf einen Tee in der Wüste: 11.000 Kilometer bis Jerusalem’ und ,Ente zu verschenken – Barfuß unterwegs zu mir selbst’ sind spannend und lesenswert, die dreiteilige Fernsehdokumentation über ihre Reise durch die Türkei, Libanon, Westjordanland und Israel sehenswert, weil sie es schafft, auf völlig unverkrampfte, fröhliche und ansteckende Weise von dem zu erzählen, was ihr Leben ausmacht: Das Leben mit Jesus Christus“, freut sich die evangelische Kirchengemeinde Kelzenberg.

Zurecht! Denn am kommenden Freitag wird Schwester Jordana Gast bei einem Offenen Abend sein und um 20 Uhr unter dem Motto „Barfuß unterwegs zu mir selbst – Mit Jesus Christus zu Gott unterwegs“ im Gemeindehaus Kirche Kelzenberg an der Keltenstraße referieren. „Ich habe Schwester Jordana schon immer verfolgt“, so Beuscher, „bei unserem offenen Abend wird sie viel über ihren Lebensweg erzählen. Zum Beispiel wie sie als junges Mädchen ins Kloster gegangen ist und auch wie sie den Ruf Gottes gehört hat.“

Im Anschluss an die Erzählungen von Schwester Jordana wird es die Möglichkeit zum Austausch und Diskutieren geben.

Schwester Jordana wuchs in Grevenbroich auf und trat mit gerade einmal 21 Jahren dem

Zisterzienserinnenkloster bei, ehe sie vier Jahre später zu den Dominikanerinnen von Bethanien wechselte. Seit 2002 ist sie Erziehungsleiterin im „Bethanien Kinder- und Jugenddorf“ in Schwalmtal-Waldniel. Dort werden circa 90 Kinder und Jugendliche in allen Altersgruppen betreut. Zudem engagiert sie sich innerhalb des Dominikanerordens im Bereich der Arbeit für junge Menschen und der Berufungspastoral.

Alina Gries

(Kurier-Verlag)