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Stricken mit „Mrs. Oma“: Studenten gründen Start-Up

Stricken mit „Mrs. Oma“: Studenten gründen Start-Up
Gerda Nohr und Yannik Bös mit den Schals. FOTO: Foto: privat
Jüchen. Acht Studenten der Fontys Hochschule in Venlo haben sich im Rahmen eines Studienfaches, der sogenannten „Mini Company“, zusammengeschlossen und ein Start-up Unternehmen gegründet. Unter dem Namen ,,Mrs. Oma“ werden selbst gestrickte Schals verkauft. Die Idee der Studenten setzt da an, dass ältere Menschen sich aus verschiedenen Gründen öfter alleine fühlen. Deshalb sieht das Konzept von Mrs. Oma vor, älteren Damen die Möglichkeit zu geben sich einmal wöchentlich zu treffen, um die Schals zu stricken und dabei natürlich auch ins Gespräch zu kommen. Neben Kooperationen in Venlo und Düsseldorf war auch die Handarbeitsgruppe des „Netzwerk Jüchen55plus“ sofort überzeugt von dem Projekt und beteiligt sich mit etwa 15 Damen, unter der Leitung von Gerda Nohr, daran. Seit November wurden schon etwa 20 Schals in Jüchen gefertigt. Die Wolle wird dabei von den Studenten gekauft und gestellt. „Die Kommunikation zwischen uns funktioniert wirklich einwandfrei und es macht richtig Spaß mit den Damen zusammenzuarbeiten“, sagt Yannik Bös, der für die Produktion bei „Mrs. Oma“ zuständig ist und den Kontakt zu Nohr und der Handarbeitsgruppe hergestellt hat, „das Besondere daran ist, dass jeder Schal unterschiedlich ist und somit ein Unikat darstellt.“ Sobald ein Schal fertig ist werden diese an „Mrs. Oma“ zurückgegeben und verkauft. Ein Schal kostet 25 Euro. Dabei werden 70 Prozent der Einnahmen an Organisationen gespendet, die sich um ältere Menschen kümmern, welche nicht mehr alleine zurechtkommen. Damit rundet sich das Konzept von Mrs. Oma ab. Weitere Informationen gibt es unter Von Alina Gries

Mrs-Oma@outlook.com

(Kurier-Verlag)