In Gedenken an die Opfer Fluthilfe: Gedenkkerze macht Station in Bedburg

Vom 20. bis 24. Juli macht die Gedenkkerze Halt im Rathaus in Bedburg. Am 14. Juli jährte sich die verheerende Flutkatastrophe, bei der zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Belgien ihr Leben sowie unzählige weitere ihr Zuhause und ihre Existenz verloren, zum fünften Mal.

Vertreterinnen und Vertreter der Initiative „Team Gedenken“ sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Bedburg trafen sich zum Start der Aktion im Rathaus mit Guido Garbe, Leiter der Bedburger Feuerwehr, und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung.

Foto: Stadt Bedburg

Ganze Orte wurden von den Wassermassen überrascht, Gemeinschaften erschüttert und Landschaften verwüstet und zerstört.

Bedburg ist glücklicherweise von der Flutkatastrophe verschont geblieben.

An dieses Ereignis erinnert die ehrenamtliche Initiative vom „Team Gedenken“ mit einer Gedenkkerze. Die Kerze hat ihren Weg bei einer Ausstellung im Europäischen Parlament begonnen und reiste seitdem durch das Ahrtal sowie durch die von der Flut betroffenen Regionen sowie zu Orten, an denen das Engagement der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer gewürdigt wird.

Aus Bedburg waren viele freiwillige Helferinnen und Helfer im Ahrtal und auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bedburg war mit insgesamt 82 Kräften in den Hochwassergebieten im Ahrtal sowie in Wesseling, Erftstadt, Frechen und Stolberg im Einsatz. Als Zeichen der Anerkennung ihnen gegenüber macht die Gedenkkerze nun vom 20. bis zum 24. Juli auch in Bedburg Halt.

Zu Beginn der Woche wurde am Montag, dem 20. Juli, die Gedenkkerze gemeinsam mit dem Leiter der Bedburger Feuerwehr, Guido Garbe, Vertreterinnen und Vertreter des „Team Gedenken“ sowie weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Bedburg im Rathaus begrüßt.

„Dass die Gedenkkerze auch nach Bedburg kommt, ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus unserer Stadt. Es zeigt, dass ihr Einsatz in den zahlreichen Hochwassergebieten in Erinnerung geblieben ist“, erklärt Guido Garbe, Leiter der Bedburger Feuerwehr.

Auf der Kerze stehen die Namen aller bekannten Todesopfer der Flutkatastrophe. Sie steht dabei als Symbol für Erinnerung, Mitgefühl, Hoffnung und den Zusammenhalt der Menschen über regionale Grenzen hinweg und erinnert daran, dass Solidarität keine Grenzen kennt. Noch bis zum Ende der Woche steht die Kerze im Eingangsbereich des städtischen Rathauses in Kaster.