Wenn kleine Leute Geschichte schreiben:

Alte Dorf-Chronik wurde „entstaubt“!

Wenn die Reichen und Mächtigen ihre "Geschichte" aufschreiben lassen, dann geht es um Schlachten und Nationen, um Diplomatie und Völkerbünde. Dinge, die der sprichwörtliche "kleine Mann" zumeist ertragen muss, die in seiner "Geschichte" aber nicht die Hauptrolle spielen. Bei ihm geht es um das pralle Leben im Dorf, in der Region. Um die meist schweren Schicksale in der näheren oder weiteren Familie. Ein prägnantes Beispiel hat jetzt der "Geschichtskreis Rommerskirchen" unter der Führung von Klaus Erdmann zugänglich gemacht und entstaubt. Von Gerhard Müllermehr

Bürgermeister als Sachverständiger Mertens sagt im Landtag an, was Sache ist!

Der auf Bundesebene beschlossene Braunkohleausstieg und der damit einhergehende Strukturwandel im „Rheinischen Revier“ ist ein Thema, welches den Rommerskirchener Bürgermeister Dr. Martin Mertens seit Amtsbeginn umtreibt. Nicht zuletzt deshalb wurde auf Rommerskirchener und Bedburger Initiative das „Rheinische Sixpack„ als Planungs- und Interessenverbund von sechs Kraftwerks- und Tagebaukommunen im Nordrevier gegründet. Von Gerhard Müllermehr

Mertens bei Brügge: Gillbach-Gemeinde braucht mehre Gewerbe- und Bauland

Spätestens seitdem der Bericht der „Kohle-Kommission“ auf dem Tisch liegt, ist der Strukturwandel in der Region ein brennendes Thema. Rokis Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Der mittelfristige Wegfall tausender Arbeitsplätze in der Braunkohle ist ein tiefer Einschnitt. Aber die Entwicklung war abzusehen, weshalb wir uns frühzeitig auf den Weg gemacht haben, einen Strukturwandel zu gestalten.“ Von Gerhard Müllermehr

„Irgendwann schrie man quasi nach uns“

"Wenn das Glöckchen dreimal bimmelt, fangen die ersten schon an zu lachen", berichtet Herbert Schroers und lacht bei der Vorstellung gleich mit. Für die nächsten Theater-Vorstellungen "Tee, Zitrone oder ohne" im Januar lässt sich der Vorsitzende der "Gillbach-Bühne" derzeit sogar extra die Haare wachsen. "Ich spiele einen älteren Schauspieler, der kein Wässerchen trüben kann", erzählt er. Dabei geht es 2019 um ein preisgekröntes Stück aus Paris, bei dem  eine Amateur-Bühne im Mittelpunkt steht, die ein neues Theater-Stück probt und zwei Tage vor der Premiere steht. "Es ist quasi ein Stück im Stück. Wir waren sofort begeistert", freut sich Regisseur Helmut Schmitz und fügt später hinzu, "ich kenne Herbert schon so lange und habe ein gutes Gespür welche Rolle zu wem passt. Spielen kann er alles, es passt nur nicht jede Rolle." Von Alina Griesmehr