Buch: „Vom Katzenhaus zum ,Haus Katz’“

„Es ist ein Stück von Jüchen und den Bürgern“

",Haus Katz' war eine Ruine. Es gab sogar einen großen Streit innerhalb der Gemeinde, ob das Gebäude behalten werden soll. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie verwahrlost es gewesen ist", berichtet Dr. Jürgen Kiltz. Nach einer Rettungsaktion des Freundeskreises von "Haus Katz" konnte das bedeutende Gebäude restauriert werden. "Seither dient es als Identifikationsstiftend für das Logo der Stadt", weiß der Jüchener und auch als neue Vorlage für sein siebtes Buch. mehr

Schützen gehen neue Wege:

Gezielt wird auf die Dartscheibe

Neue, sportliche Wege beschreiten die Jüchener Schützen erstmals in diesem Jahr: Nachdem das traditionelle Fußball-Turnier nicht mehr auf großen Zuspruch traf, griff der Vorstand des Bürgerschützen- und Heimatvereins nun einen Vorschlag seiner Mitglieder Jens Jagdfeld und Dennis Klüppelberg auf. Beide sind seit kurzer Zeit begeisterte Darts-Spieler und möchten diesen geselligen Trendsport nun auch bei den Jüchener Schützen etablieren. mehr

Das „grüne Band“ soll nicht nur Bienen und Schmetterlinge locken

Südlich von Jüchen, in der Nähe des Vielheckerhofes, wird derzeit in Zusammenarbeit zwischen dem „Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler“, RWE Power und der Stadt Jüchen ein landschaftspflegerisches Initialprojekt als erster Baustein für das „Grüne Band“ umgesetzt. Dieses soll den Tagebau Garzweiler umschließen und verschiedene Landschaftselemente sowohl miteinander vernetzen als auch touristisch erschließen. Von Gerhard Müllermehr

Ein Pfadfinderlager fast so groß wie Berlin

Abenteuer für Nele und Finn startet im Sommer

Kekse verkaufen, Spuren lesen, in der Natur überleben und dabei immer bunte Halstücher und bestickte Kluften tragen. Klischees über Pfadfinder gibt es jede Menge. Für Nele Strommenger und Fynn Werner bedeutet das Pfadfindersein aber vor allem Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft und vor allem gute Freundschaft. Im Sommer fliegen die beiden zum "World Scout Jamboree", dem größten Pfadfindertreff der Welt, in die USA. Um teilnehmen zu können, haben die beiden Schüler hart gearbeitet und lange gespart. Von Alina Griesmehr

Love and Peace: Als Hippie mit’m Wagen „Es ist ein tolles Gefühl da oben zu stehen“

3.800 Tüten Chips, 3.500 Tüten Popcorn, 1.800 Kokosbälle und 1.900 Tüten Flips, „fragen Sie mich jetzt aber bitte nicht, wie viele Tüten Gummibärchen wir haben“, lacht Ralph Brenneke. Für die Karnevals-umzüge in Otzenrath, Garzweiler und Dülken hat sich der Schützenkönig wieder Gedanken über das Wurfmaterial gemacht. „Das sind Sachen, die aufgehoben werden“, so Brenneke. Von Alina Griesmehr

Die Top-Kurier Ortsvorstellung: Das sind jetzt unsere STADT-Teile

Gierath: Prachtvoller Ort mit einer Burg, um die sich viele Sagen ringen

Endet ein Ortsname auf -rath ist dies zumeist auf eine Rodung zurückzuführen. "Gierath bestand damals aus nur fünf Straßen. Vor 1930 sogar nur aus Fachwerkhäusern", weiß Franz-Willi Förster zu berichten, "an der Jüchener Straße gab es eine riesige Gärtnerei mit einigen Gewächshäusern, die sich über die heutige Beethovenstraße, aber auch am Ackergrund und auf'm Pilgerweg erstreckten." Der Rest ist neu gebaut worden. Förster selbst bezeichnet sich als Urgewächs der Ortschaft, sogar ein Platz wurde nach ihm benannt. Von Alina Griesmehr

Mit Wüstenbussard und Habichten aktiv gegen die Kaninchenplage

„Als Falkner ist man Teil einer perfekten Symbiose aus Falkner, Greifvogel, Hund und Frettchen.“ schwärmt Horst Brings, „man ist der Natur näher als bei der Jagd mit der Flinte.“ Wüstenbussard, Wanderfalke, Buntfalke, Habichte – wenn es um Greifvögel geht, wird der begeisterte Biker mit seinem langen Zopf besonders zahm. Dabei profitiert auch die Stadt von seinen Greifvögeln, denn die hat eine Kaninchenplage auf den Friedhöfen zu verzeichnen. Von Alina Griesmehr