Marburg: Eine geschichtsträchtige Stadt in Hessen
Marburg wurde bereits im 11. und 12. Jahrhundert als Burganlage erwähnt. Die Stadtrechte wurden 1222 vergeben. Seitdem hat sich Marburg zu einem blühenden Zentrum der Wissenschaften entwickelt. Die Gründung der Philipps-Universität im Jahr 1527 ist nur ein Beweismittel dafür.
Marburg überrascht Gäste mit einer intakten Altstadt, die wie aus dem Märchen zu kommen scheint. Die steilen, engen Gassen laden zum Schlendern und Entdecken ein. Wer Marburg besucht, sollte sich Zeit nehmen. Ein Hotel Marburg ist schnell gefunden, denn ein Tag ist für diese Stadt definitiv zu wenig.
Aktive Vernetzung von Geschichte mit Moderne: Uni-Campus
Historie und Moderne treffen in Marburg täglich aufeinander. Die erste protestantische Universität ist der Beweis dafür. Die frische Brise der Studenten schwebt durch die alten Gänge und Säle. Die Universität selbst ist stark mit der Stadt und dem Stadtbild verbunden. Heute befinden sich immer noch viele Hörsäle, Wohnheime oder andere Institutionen in den Gebäuden des Mittelalters. Wer sich kein genaues Bild dazu machen kann, sollte an die Harry-Potter-Filme denken. Es scheint, die Universität war eine der Inspirationsquellen für Hogwarts.
Gebrüder Grimm: Söhne der Stadt bleiben Aktuell
An der alten Universität studierten zwei Brüder, die später als die Märchen-Onkel in die Geschichte eingehen sollten. Die Gebrüder Grimm studierten in Marburg Rechtswissenschaften, was sie jedoch vor Abschluss gegen die Leidenschaft für mittelalterliche Geschichten und Volksmärchen austauschten. Marburg holt die Grimms mit dem Grimm-Dich-Pfad in die Neuzeit. Moderne Street Art in der ganzen Stadt begleitet den Pfad.
Historische Stadt mit lebendiger Gastronomieszene
In keiner Studentenstadt darf eine aktive Kneipenszene fehlen. So bietet auch Marburg den Besuchern der Stadt und vor allem den Studenten eine sehr rege und bunte Gastronomieszene, die sich in der historischen Unterstadt konzentriert. Restaurants, Bars und Cafés nutzen die alten Gebäude als Gasträume und erzeugen eine urige, gleichzeitig moderne Atmosphäre.
Sowohl die Unterstadt als auch die Oberstadt bieten eine Vielzahl an Bars und Kneipen. Wer eine schnelle Verbindung sucht, kann den Oberstadt-Aufzug nutzen. Marburg liegt am Berg und hat sehr steile Straßen. Deshalb wird die Stadt in Ober- und Unterstadt aufgeteilt.
Kreativität in alten Anlagen
Kunst und Kreativität bringen unterschiedlich scheinende Welten am schnellsten zusammen. Marburg besitzt eine Vielzahl an alten Gebäuden, die mit besonderer Akustik und Installationsmöglichkeiten der ansässigen Kunstszene neue Impulse vermitteln. Besonders populär sind die Waggonhalle und das Café Trauma.
An diesen Veranstaltungsorten werden Lesungen abgehalten, Kleinstkunst oder Improvisationstheater durchgeführt. Die Stadt bietet außerdem eine bunte Auswahl an Galerien und Museen, die sich auf regionale Künstler konzentrieren. Organisationen wie den Marburger Kunstverein, das Kunstmuseum Marburg und die Galerie für Menschen auf der Straße sollte man nicht verpassen.
Fazit
Marburg hat es wie wenige andere Städte geschafft, das historische Erbe in die Moderne zu transportieren. Studenten lernen in den alten Gemäuern der jahrhundertealten Universität. Das Leben der Bürger ist stark mit dem historischen Erbe verbunden, was gern als Inspiration für kreative Projekte herangezogen wird. Der Forscherdrang von mehr als 21.000 Studenten ist in der Stadt überall zu spüren.