„Unser Dorf hat Zukunft“ Zwölf Teilnehmer aus dem Kreis

Grevenbroich/Jüchen · Zum 28. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben sich zwölf Teilnehmer aus sieben Kommunen des Rhein-Kreises angemeldet.

 Dörfer mit Zukunft – wie hier Hülchrath im Stadtgebiet von Grevenbroich – stehen im Mittelpunkt des Kreiswettbewerbs, zu dem sich die Jury am 11. Juni erstmals trifft.

Dörfer mit Zukunft – wie hier Hülchrath im Stadtgebiet von Grevenbroich – stehen im Mittelpunkt des Kreiswettbewerbs, zu dem sich die Jury am 11. Juni erstmals trifft.

Foto: RKN./Berns, Lothar (lber)

„Ziel ist es, die Dorfgemeinschaften zu ermuntern, ihre Chancen zu erkennen und die Zukunft ihrer Heimat in die eigenen Hände zu nehmen“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Er lobt den Gestaltungswillen und das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger und unterstreicht „die große Bedeutung der Dörfer für Erholung, Freizeit und Lebensqualität im ländlichen Raum“.

Am Dienstag wird Petrauschke die Bewertungskommission aus sechs vom Kreisausschuss bestellten Mitgliedern begrüßen und auf den Weg durch die Region schicken.

Am Kreiswettbewerb nehmen folgende Kommunen teil: Rommerskirchen (mit Vanikum und Eckum), Jüchen (Wallrath), Grevenbroich (Mühlrath, Münchrath, Hülchrath, Neurath und Frimmersdorf), Dormagen (Straberg), Neuss (Elvekum), Meerbusch (Ossum-Bösinghoven) und Korschenbroich (Scherfhausen).

„Unser Dorf hat Zukunft“ wurde vom Land Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben. Der Kreiswettbewerb ist die Vorentscheidung für den Landeswettbewerb 2025, an dem die Kreissieger teilnehmen. 2026 folgt der Bundeswettbewerb, bei dem auch die „Golddörfer“ aus Nordrhein-Westfalen mitmachen.

„Im Mittelpunkt steht die Motivation der Menschen, selbst in ihren Dörfern aktiv zu werden. Es geht um die Unterstützung der Vereine, ihr Dorf mit seinen sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten zu entwickeln, und um die Förderung der Eigenverantwortung für die Gestaltung des Lebensumfelds“, so Jan-Hendrik Elter vom Amt für Entwicklungs- und Landschaftsplanung, Bauen und Wohnen des Rhein-Kreises.

Er organisiert die Bereisung und ist selbst Jurymitglied. Ziel sei es, die individuellen dörflichen Strukturen auf Grundlage ihrer historischen und landschaftlichen Rahmenbedingungen zu erhalten und auszubauen sowie die Belange von Natur und Umwelt bewusst zu machen und zu fördern.

Bei der Bewertung liegt der Schwerpunkt auf dem bürgerschaftlichen Engagement und der ganzheitlichen Dorfentwicklung. Die individuelle Ausgangssituation und die Qualität der Entwicklung sollen ausdrücklich berücksichtigt werden.

Es wird ein Kreissieger gekürt. Außerdem werden erste, zweite und dritte Preise vergeben, die mit gestaffelten Preisgeldern verbunden sind. Außerdem können Sonderpreise für einzelne Projekte oder Vereine vergeben werden.

Die Ergebnisse werden in der Woche nach der Bereisung verkündet.

(-ekG.)