Agrarausschuss der CDU im Rhein-Kreis „Entfesselung von Bürokratie“

Grevenbroich/Rommerskirchen · Während der Mitgliederversammlung gab der Landesvorsitzender Markus Höner einen Überblick auf die vielen Themen, bei denen überall „der Schuh drückt“. Denn die Arbeit der Landwirte wird durch ständig zunehmende Reglementierung und Bürokratisierung erschwert.

Foto: CDU

Bei der anschließenden Vorstandswahl wurden Dr. Harald von Canstein aus Meerbusch als Vorsitzender und Karl Josef Flüchten aus Neuss als sein Stellvertreter gewählt.

Als Beisitzer wurden gewählt: Johannes Küppers (Kaarst), Daniel Königs (Neuss), Bernd Olligs (Rommerskirchen), Oliver Hilden (Neuss), Birgit Pannenbecker (Kaarst), Sebastian Girmes (Korschenbroich), Christian Bonnen (Neuss), Karl Nacke (Dormagen), Erik Packbier (Jüchen) und Franziska Velder (Rommerskirchen).

Der Vorstand dankte Johannes Küppers sehr für neun Jahre Arbeit als Vorsitzender. Und dafür, dass er immer bereit war, die Interessen der Landwirte zu vertreten, von Berlin bis Brüssel.

Harald von Canstein erklärte die Aufgabe des Agrarausschusses wie folgt: die Interessen von Land- und Forstwirten in der CDU vertreten und landwirtschaftliche Perspektiven in politische Entscheidungen einzubringen. In der Praxis ist der „AgrarA“ das Forum zum Austausch zwischen Landwirten, Verbänden und CDU-Politikern, die hier Rückmeldung aus der Praxis bekommen.

Als Nächstes steht an, die Positionen der Landwirtschaft für das Wahlprogramm der CDU zur Landtagswahl 2027 zu erarbeiten. Die heimische Landwirtschaft benötigt vor allem eine Entfesselung von Bürokratie, mehr Planbarkeit und Sicherheit für Investitionen sowie die Wertschätzung für ihre hohen Standards, sowohl für die immer nachhaltigere Produktion als auch für die hohe Qualität ihrer Produkte.

(-ekG.)
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