E-Scooter und Fahrräder haben keine Knautschzone Schwer verletzt

Wevelinghoven · Am Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall auf dem Hemmerdener Weg in Grevenbroich, bei dem sich eine e-Scooter-Fahrerin schwer verletzte.

Foto: pixabay

Auf Höhe des Wevelinghoveners Entwässerungsgrabens beabsichtigte die e-Scooter-Fahrerin, welche in Richtung Hemmerden unterwegs war, den Geh- und Radweg von links nach rechts zu wechseln.

Während sie die Straße überquerte, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem vorfahrtsberechtigten Pkw, welcher ebenfalls in Richtung Hemmerden unterwegs war.

Die e-Scooter-Fahrerin ist während der Kollision auf der Motorhaube aufgeschlagen und kam mehrere Meter vor dem Fahrzeug in einem Grünstreifen zum Liegen. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

e-Scooter und Fahrräder sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel und werden im Alltag häufig genutzt, um von A nach B zu kommen. Dabei ist man genau, wie andere Fahrzeuge auch, im Straßenverkehr unterwegs.

Doch es gibt so der Polizeisprecher mit Nachdruck – einen Unterschied zu den anderen Fahrzeugen: Es gibt keine Knautschzone. Das bedeutet, e-Scooter- und Fahrradfahrer sind bei einem Zusammenstoß nicht geschützt.

Um trotzdem sicher am Ziel anzukommen, sollten Sie für Ihre Sicherheit Folgendes beachten:

– Sind Radwege vorhanden, müssen diese genutzt werden.

– Gehwege sind Fußgängern vorbehalten und deshalb tabu, auch mit ausgeschaltetem Motor.

– Achten Sie auf Unebenheiten und fahren Sie dort besonders vorsichtig.

– Zu zweit auf dem ee-Scooter fahren, ist nicht erlaubt.

– Die Handynutzung ist selbstverständlich nicht zulässig und darüber hinaus äußerst gefährlich.

– Bei einer Fahrt mit dem e-Scooter müssen die Fahrerin oder der Fahrer mindestens 14 Jahre alt sein. Eine Fahrerlaubnis ist nicht erforderlich.

– Besonders wichtig: Es besteht zwar keine Helmpflicht, aber: Selbst bei Stürzen mit geringer Geschwindigkeit kann es zu schwersten Kopfverletzungen kommen! Tragen Sie deshalb zur eigenen Sicherheit stets einen Helm.

Die Polizei im Rhein-Kreis bietet in regelmäßigen Abständen zum Thema Fahrrad- und auch e-Scooter-Sicherheit Präventionsveranstaltungen an.

Unter anderem können Sie sich morgen in Dormagen auf dem Vorplatz des „Historischen Rathauses“ (Paul-Wierich-Platz 1) umfänglich zu dem Thema Fahrradsicherheit erkundigen. Entdecken Sie zwischen 9 Uhr und 15 Uhr zahlreiche spannende Informations- und Präventionsangebote. Besucher haben vor Ort auch die Möglichkeit ihr Fahrrad codieren zu lassen.

(-ekG.)
Schwer verletzt
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E-Scooter und Fahrräder haben keine Knautschzone Schwer verletzt