Hohe Stromkosten für Schützenvereine Kooperative wendet sich an NEW

Grevenbroich · Die Grevenbroicher Bruderschaften, Schützen-Vereine und Kirmes-Gesellschaften klagen über hohe Auflagen und steigende Kosten für die Volks- und Heimatfeste. Besonders die hohen Ausgaben für Strom und Strombereitstellung machen den Vereinen zu schaffen. Nun sichert die Mehrheit im Rat Unterstützung zu.

 Neben Daniel Rinkert (SPD) und Martina Suermann-Igné („Mein Grevenbroich“) hat auch Peter Gehrmann für die „Grünen“ die Initiative mitunterzeichnet,

Neben Daniel Rinkert (SPD) und Martina Suermann-Igné („Mein Grevenbroich“) hat auch Peter Gehrmann für die „Grünen“ die Initiative mitunterzeichnet,

Foto: Grüne/TRENKLER

Dazu erklären die Vorsitzenden der Ratsfraktionen von SPD (Daniel Rinkert), „Grüne“ (Dr. Peter Gehrmann) und „Mein Grevenbroich“ (Martina Suermann-Igné):

„Schützenfeste sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Grevenbroich. Sie gehören für uns und für viele andere Menschen fest zur Ortsidentität. Die ehrenamtlich organisierten Vereine haben durch hohe Auflagen und steigende Preise schon genug zu kämpfen, da kann es nicht sein, dass ihnen die hohen Strom- und Strombereitstellungskosten auf die Füße fallen. Wir möchten erklärt bekommen, wie die hohen Kosten pro Kilowattstunde zustande kommen und warum die Strombereitstellung so teuer ist. Es muss sichergestellt werden, dass kein Profit auf Kosten der Vereine erwirtschaftet wird. Im Zweifel muss die Strombereitstellung ganz neu organisiert werden. Die lange Tradition der Heimatfeste in Grevenbroich darf dadurch jedenfalls nicht gefährdet werden."

(-gpm.)