Jüngste Interpreten waren Philipp Leuschner, Emma Happekotte und Rosalie Lieberich, die Stücke wie „Holzsplitter“ oder „Wanzentanz“ souverän vortrugen. Auch Margrethe Thun („Seifenblasen“), Zehra Tulgar („Arabesque“) und Cleo Erdtmann („Morgenstimmung“ und „Geisterstunde“) überzeugten mit ihren schwungvollen Vorträgen.
Ein Spiritual und vier Ragtimes wurden von Diana Wierichs und Adrian Gardavaud schmissig dargeboten. Einfühlsam und hoch konzentriert spielten Mirko Theisges „Figaro“ von Valentin Engel und Elena Dietz „Memories“ von Daniel Hellbach.
Ausgesprochen differenziert und klangschön präsentierte Emil Stocks „Gondellied“ und „Drachenstück“. Josephin He überzeugte mit Robert Schumanns „Knecht Ruprecht“. Filmmusik hatte Eric Verführt ausgewählt: Virtuos spielte er „Hedwig´s Theme“ aus „Harry Potter“.
Nilay Welker verzauberte mit ihrem einfühlsamen Vortrag von „La La Land“. Carlotta Kühn beeindruckte mit Johan Halversons „Passacaglia“.
Exzellent waren auch die Darbietungen der älteren Pianisten, die anspruchsvolle Klavierwerke der Klassik und Romantik vortrugen. Leyun Bao überzeugte mit der Sonate in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart.
Fein differenziert gestaltete Baris Dalda Eric Saties „Gnossienne No. 1“. Im romantischen Gestus spielten Bernadette Albini einen Walzer in a-moll und Letao Bao ein Nocturne von „Frédéric Chopin“. Mit ihren klangsensiblen Interpretationen trafen sie den intimen Charakter dieser Werke gut.
Überzeugend farbenreich und einfühlsam spielte Charlotte Söntgerath ein Intermezzo von Johannes Brahms. Das Konzert endete mit einem Scherzo von Anton Diabelli, schwungvoll vorgetragen von David Reeh. Das aufmerksame Publikum und Schulleiterin Ruth Braun-Sauerwein dankten den jungen Talenten und ihren Lehrern mit lang anhaltendem Applaus.