Die „Fusseberg Kicker“ Krützens Team holt auf „Malle“ Vize-Titel im „Walking-Fußball“

Grevenbroich · Der Bürgermeister kann nicht nur Golf. Auch in Fußballschuhen war er sein Leben lang unterwegs. Bis heute. Auch wenn er es inzwischen etwas ruhiger angeht, ist er doch immer noch erfolgreich: Mit den aus Helpenstein holte er jetzt bei einem internationalen „Walking-Fußball“-Turnier die Silbermedaille. Und knüpfte gleich Beziehungen mit dem Amtskollegen in Santo Ponca.

Das Helpensteiner Doppelteam mit zwei Bürgermeistern (mittig): Klaus Krützen und Juan Antonio Amengual Guasp.

Foto: Krützen

Zum dritten Mal nach 2024 und 2025 nahmen die „Fusseberg Kickers“ bei den „European Masters“ im „Walking-Football“ in Santa Ponsa auf Mallorca teil. Die finden immer wieder zeitgleich mit dem Neukirchener Schützenfest statt, wo er heuer fehlte, weil er „BM“ heuer auf der Urlaubsinsel mitkicken wollte. Sowohl ein Männerteam Ü 60 als auch ein Frauenteam, die „Walking Wonders“, waren mit jeweils elf aktiven Spielern vertreten. Bei den Damen übrigens mit dabei des Bürgermeisters Gattin.

Beim „Walking-Fußball“ gelten die besonderen Regeln: Nur Gehen ist erlaubt. Körperkontakt ist verboten. Der Ball muss unterhalb von Hüfthöhe gehalten werden. Und das Tor misst drei Meter mal einen Meter.

Dass Klaus Krützen sich für diese Fußballvariante begeistert, erklärt er ganz offen: „Ich merke allmählich, dass ich beim normalen Fußball nicht mehr so richtig in Bewegung komme.“

Klaus Krützen und Karin Kroppenstedt-Krützen kickten international auf „Malle“. Für ihn gab es Mannschaftssilber. Sie schied im Viertelfinale der Damen-Teams aus.

Foto: Krützen

Auf der anderen Seite sei auch „Walking-Fußball“ ganz schön anstrengend und schweißtreibend.

Die „European Masters“ werden in Santa Ponsa aufwendig zelebriert: Alles beginnt mit einer großen Willkommensparty, bei der auch die teilnehmenden Nationen vorgestellt werden. „Es geht einfach darum, miteinander Spaß zu haben. Barrieren werden ganz schnell abgebaut“, weiß Krützen zu berichten.

Zur abschließenden Siegerehrung kam dann auch Bürgermeister Juan Antonio Amengual Guasp, der die Stadt Calvia vertritt, zu der der Austragungsort Santo Ponsa gehört. Er überreichte den Helpensteinern den Pokal für den zweiten Platz. Denn im Finale gab es die erste und einzige Niederlage für das „bürgermeisterliche“ Team. Übrigens gegen Ungarn.

Als Guasp bemerkte, dass er auch einem Amtskollegen gratulierte, sprach er für das kommende Jahr gleich eine Einladung ins Rathaus aus. Für das gesamte Team. Allerdings mit einer Einschränkung: Er müsse Anfang 27 erst einmal wiedergewählt werden ...