Mit der Teilnahme an der „Grünen Woche“ stellt sich das neu gegründete „foodineum“ einem internationalen Fachpublikum vor und baut sein Netzwerk innerhalb der Foodbranche weiter aus. Die Messe bietet eine zentrale Plattform, um Kontakte zu Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und weiteren Akteuren entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette zu knüpfen.
Insgesamt werden rund 110 Unternehmen und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen in der 1.200 Quadratmeter großen NRW-Halle vertreten sein. Der nordrhein-westfälische Messeauftritt wird unter Federführung des Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) im Auftrag des Ministeriums realisiert.
Das „foodineum“ beteiligt sich am Stand des „Foodhub NRW“ und reist gemeinsam mit mehreren Projekt- und Netzwerkpartnern an. Diese erhalten die Möglichkeit, sich jeweils für drei Tage am Stand zu präsentieren. So stellt unter anderem das Start-up „Happen“ seine proteinreichen, herzhaften Snacks vor, während das „Food & Nutrition Lab“ des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein Einblicke in seine aktuellen Forschungsaktivitäten in der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft gibt.
Bereits im Vorfeld präsentierte sich das „foodineum“ gemeinsam mit weiteren Ausstellern im Landes-Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Damit folgte das Projekt der Einladung von Ministerin Silke Gorißen, die der Presse einen ersten Einblick in die vielfältigen Themen und Schwerpunkte des NRW-Standes auf der „Grünen Woche“ gab.
Das „foodineum“ ist eine innovative Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Es bündelt Expertise, Infrastruktur und Netzwerke, um das „Rheinische Revier“ als Modellregion für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und innovative Lebensmittelwirtschaft zu etablieren. Gleichzeitig soll die Standortattraktivität vor Ort erhöht und so der Strukturwandel aktiv gestaltet werden.
Kreisdirektor Dirk Brügge betont: „Mit dem ,foodineum‘ schaffen wir eine starke Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Lebensmittelbranche. Durch die Präsenz auf der ,Grünen Woche‘ können wir das Innovationspotenzial unserer Region einem internationalen Fachpublikum präsentieren und den Rhein-Kreis als zukunftsorientierten Standort für die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft sichtbar machen. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein setzen wir gezielt Impulse für nachhaltige Wertschöpfung, Innovation und den Strukturwandel im ,Rheinischen Revier‘.“
Kathleen Diener, Vizepräsidentin der Hochschule Niederrhein, erläutert: „Das ,foodineum‘ steht exemplarisch für den wissenschaftlich fundierten Transfer von Forschung in die Praxis. Unsere angewandte Forschung in der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft liefert wichtige Impulse für innovative, nachhaltige Produkte und Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“
Die „Internationale Grüne Woche“ biete eine hervorragende Plattform, um diese wissenschaftliche Expertise sichtbar zu machen, den Dialog mit Wirtschaft und Gesellschaft zu intensivieren und gemeinsam zukunftsweisende Lösungen für die Lebensmittelbranche zu entwickeln.
Das „foodineum“ ist ein Kooperationsprojekt des Rhein-Kreises und der Hochschule Niederrhein und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und kofinanziert durch das Land Nordrhein-Westfalen.