Landrätin Katharina Reinhold und Kreisdirektor Dirk Brügge begrüßten die festlich gekleidete Gruppe und wünschten den Kindern viel Erfolg bei ihrer Spendenaktion.
Die Landrätin dankte den Sternsingern, die ebenso wie viele weitere Sternsingergruppen in diesen Tagen im Rhein-Kreis unterwegs sind, und hob deren Vorbildfunktion hervor: „Ihr zeigt und lebt Solidarität mit den Kindern in Not in aller Welt. Das finde ich großartig. Kinder engagieren sich für Kinder, und aus christlicher Nächstenliebe wird konkrete Hilfe.“
An der Eingangstür des Ständehauses brachten die königlichen Gäste den traditionellen Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an, der als Kürzel „C + M + B“ oft auch als Abkürzung der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verstanden wird.
Das 68. Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und macht darauf aufmerksam, dass Kinder ein Recht auf Bildung, Schutz und ein gesundes Aufwachsen haben und nicht als Arbeitskräfte ausgebeutet werden dürfen. Die Aktion weist darauf hin, dass weltweit rund 160 Millionen Kinder – die Hälfte von ihnen unter besonders gefährlichen Bedingungen – arbeiten. Die Sternsinger setzen mit ihrem Engagement ein Zeichen gegen Kinderarbeit und für eine gerechtere Welt, in der alle Kinder zur Schule gehen dürfen.
Seit dem Start der Sternsingeraktion 1959 sind beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammengekommen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der deutschlandweiten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).