Gleichstellungsstelle setzt sich für konkrete Verbesserungen ein Bundesweiter Aktionstag am 27. Februar: Equal Pay Day 2026

Jüchen · Am 27. Februar ist der Equal Pay Day 2026. Bis zu diesem Datum arbeiten Frauen in Deutschland rechnerisch unbezahlt, während Männer bereits seit dem 1. Januar für ihre Arbeit entlohnt werden. Grund ist der weiterhin bestehende Gender Pay Gap von aktuell 16 Prozent. Darauf weisen die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Jüchen, Andrea Schiffer und Ursula Schmitz, anlässlich des bundesweiten Aktionstages hin.

Es besteht weiterhin ein Gender Pay Gap von aktuell 16 Prozent.

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„Trotz Fortschritten in den letzten Jahren, stagniert die Entwicklung derzeit. Teilzeitbeschäftigung, Care-Arbeit und die geringere Bezahlung wirken sich ungünstig auf die wirtschaftliche Unabhängigkeit und auch die spätere Altersversorgung von Frauen aus. Altersarmut ist weiblich“, so die beiden Gleichstellungsbeauftragten.

Laut Statistischem Bundesamt liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf einem der letzten Plätze. Der europäische Gender Gap liegt bei 12 Prozent. Die Unterschiede fallen in Westdeutschland mit 17 Prozent und in Ostdeutschland mit 5 Prozent aus. Nur 29,1 Prozent der Führungskräfte waren im Jahr 2024 weiblich. Diese Zahl dürfte sich in 2025 nicht merklich verändert haben.

Die Gleichstellungsstelle setzt sich daher für konkrete Verbesserungen ein:

– Bessere Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

– Entgelttransparenz in Unternehmen

– Stärkung von Frauen in Führung und qualifizierter Beschäftigung

– Aufwertung sozialer Berufe

„Wir rufen Unternehmen und Institutionen auf, faire Beschäftigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Frauen zu schaffen. Bitte prüfen Sie Ihre Gehaltsstrukturen und zahlen gleichen Lohn für gleiche Arbeit – und das jeden Tag“, fordern die Gleichstellungsbeauftragten.

Bei Fragen stehen Andrea Schiffer (02165/915-6002) oder Ursula Schmitz (02165/915-1017) oder per Mail an: geichstellung@juechen.de zur Verfügung.

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