1. Grevenbroich

Geplatzte Wasserleitung bremst Ausbreitung eines Brandes in Kapellen.

Unerwarteter Helfer : Wohnhaus nach Kellerbrand geräumt

Der Brand im Keller eines Altbaus an der Friedrichstraße hielt die Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr am Samstagnachmittag für mehrere Stunden im Einsatz. Die Bewohner des Gebäudes hatten das Feuer entdeckt und glücklicherweise das Haus rechtzeitig verlassen können

Als die Einsatzkräfte wenige Minuten nach dem Alarm im Kapellener Ortskern eintrafen, drang dichter Rauch aus dem Kellerabgang. Während zwei Trupps mit der Brandbekämpfung im Keller beschäftigt waren, kontrollierte ein weiterer Trupp die Wohnungen im Erd- und in den Obergeschossen.

Die Teams im Keller fanden das Untergeschoss komplett verqualmt vor und den Boden zudem etwa knöchelhoch mit Wasser geflutet. Mithilfe einer Wärmebildkamera gelang es rasch den Brandort zu lokalisieren. Unter einer Holztreppe war abgestelltes Mobiliar in Brand geraten.

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Dabei hatten die anfangs hoch auflodernden Flammen neben diversen Elektrokabeln auch eine Kunststoffwasserleitung an der Decke schmelzen lassen. Wie aus einer Sprinkleranlage sprudelte daraufhin Wasser zu Boden und verhinderte so eine großflächige Brandausbreitung.

Nach rund 15 Minuten hatten die Trupps das Feuer unter Kontrolle und die Brandstelle weitgehend abgelöscht. Deutlich länger dauerte es anschließend, den großflächig etwa 15 Zentimeter hoch mit Wasser vollgelaufenen Keller leer zu pumpen und mit Überdrucklüftern die verrauchten Wohnungen im Haus rauchfrei zu blasen.

Rund zweieinhalb Stunden nach dem Alarm war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Eingesetzt waren rund 35 Kräfte der hauptamtlichen Wache aus Grevenbroich sowie der ehrenamtlichen Löscheinheiten aus Kapellen und Wevelinghoven. Die Löscheinheit Stadtmitte stellte auf der Hauptwache den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben.